Wien. Ursula Liebmann ist neue Geschäftsführerin des Büchereiverbandes Österreichs (BVÖ). Sie kommt von Komm.bib (NÖ Fachverband Kommunale Bibliotheken).
Ursula Liebmann hat die Geschäftsführung des Büchereiverbandes Österreichs (BVÖ) übernommen. Sie bringt laut einer Aussendung langjährige Erfahrung im Bibliothekswesen und in Führungspositionen mit.
Einen starken Fokus will sie laut den Angaben künftig auf die Zusammenarbeit des BVÖ mit den Bundesländervertretungen sowie mit internationalen Partnerinstitutionen setzen. Ihr Anspruch ist es außerdem, dass Bibliotheken in der Öffentlichkeit verstärkt wahrgenommen werden, heißt es.
„Das Bibliothekswesen hat in den vergangenen Jahren einen deutlichen Wandel vollzogen. Zusätzlich zu ihrer Rolle als Medienkompetenzzentren sind öffentliche Bibliotheken Orte der Demokratie. Mit ihren partizipativen Angeboten in den Bereichen Bildung, Kultur, Information und sozialer Integration bieten sie allen Menschen Raum und Möglichkeiten zur Beteiligung. Die Bibliothek von heute wird als Wohlfühlort wahrgenommen, an dem man sowohl Ruhe und Kontemplation als auch Austausch und Lebendigkeit finden kann. Und nicht zuletzt ist sie ein Lernort“, so Liebmann.
Der Werdegang
Bisher hatte Liebmann die Geschäftsführung von Komm.bib (NÖ Fachverband Kommunale Bibliotheken) und von FEN (Forum Erwachsenenbildung NÖ) inne. Seit 2019 leitete sie die niederösterreichische Servicestelle Treffpunkt Bibliothek.
Die Niederösterreicherin hat ein Tourismuskolleg und ein Fernstudium im Bereich Werbegrafik abgeschlossen sowie Soziale Arbeit an der FH St. Pölten studiert. Darüber hinaus war sie ehrenamtliche Leiterin der Öffentlichen Bücherei Sitzenberg-Reidling und engagierte sich seit 2020 im Vorstand des BVÖ.