Energiekonzerne. Die stadteigene Wien Energie übernimmt den Grünstrom-Erzeuger ImWind komplett. Die Ökostrom-Kapazität soll künftig für alle Wiener Haushalte reichen. Geholfen haben E+H, Noerr und Schönherr.
Die Wien Energie GmbH, größter regionaler Energieversorger Österreichs und eine Tochter der stadteigenen Wiener Stadtwerke, übernimmt den alternativen Energienabieter ImWind: Für Unternehmen und Stadt sei die am 3.11.2025 vollzogene Transaktion ein historischer Meilenstein der Energiewende, heißt es in einer Aussendung. Wien Energie wurde dabei von den Wirtschaftskanzleien E+H und Noerr beraten, ImWind von Schönherr.
Grüne Energie für das rote Wien
Die ImWind-Gruppe betreibt 52 Windkraftanlagen in 14 Windparks sowie vier Photovoltaikanlagen in Österreich, Deutschland und Italien und umfasst einschließlich Projektpipeline Vorhaben in Windenergie und Photovoltaik mit einer jährlichen Produktionskapazität von mehr als 2 TWh.
Die Übernahme biete für Wien Energie großes Entwicklungspotential: Bis 2030 soll Wien Energie demnach mit Wind-, Sonnen- und Wasserkraft-Anlagen in Österreich die Erneuerbaren-Leistung auf bis zu 1.800 Megawatt steigern und damit mehr als verdoppeln.
Damit könne künftig umgerechnet der gesamte Strombedarf aller Wiener Haushalte aus erneuerbarer Energie gedeckt werden. Bis 2040 ist ein weiterer Ausbau auf eine Gesamt-Ökostrom-Leistung von 2.800 Megawatt geplant – das würde dann auch den gesamten Wiener Verkehrssektor inklusive U-Bahn und E-Autos antreiben können.
Die Berater
Schönherr hat laut Aussendung die Eigentümer von ImWind beim Verkauf sämtlicher Anteile an Wien Energie beraten. Bereits im Oktober 2024 hat Schönherr ImWind beim Verkauf zweier Windparks und eines Photovoltaikparks beraten; Käufer war auch damals die Wien Energie.
Das Schönherr-Team wurde von Alexander Popp (Partner) und Alfred Amann (Partner) geleitet und umfasste weiters Frederik Königstorfer (Rechtsanwaltsanwärter), Sarah Grobmüller (Rechtsanwaltsanwärterin), Dina Mutevelic (Rechtsanwaltsanwärterin), Alexandra Jelinek (Rechtsanwaltsanwärterin), Nikolaus Stepan (Rechtsanwaltsanwärter), Constantin Benes (Partner), Franziska Oczlon (Rechtsanwältin), Yvonne Kraudinger (Rechtsanwältin), Michael Sturmair (Rechtsanwaltsanwärter), Rojda Özyurt (Rechtsanwaltsanwärterin), Laura Zobernig (Rechtsanwaltsanwärterin), Lukas Soritz (Rechtsanwaltsanwärter), Christoph Jirak (Partner), Sarah Wolf (Rechtsanwältin), Simon Ferk (Rechtsanwaltsanwärter), Valentin Dignös (Rechtsanwaltsanwärter), Teresa Waidmann (Partnerin), Karin Pusch (Counsel), Sebastian Müller (Rechtsanwalt), Hanna Kirschner (Rechtsanwaltsanwärterin), Dominik Hofmarcher (Partner), Lorena Niederkofler (Rechtsanwaltsanwärterin), Franz Urlesberger (Partner), Johannes Frank (Partner), Maha Zöhrer (Rechtsanwältin), Florian Terharen (Rechtsanwalt) und Denise Stahleder (Rechtsanwaltsanwärterin).
Die Berater der Wien Energie
Wien Energie wurde von E+H Rechtsanwälte begleitet. Das Team der Wirtschaftskanzlei wurde von Marco Steiner (Partner) und Christoph Lejsek (Partner) geleitet und umfasste außerdem Matthias Pallisch (Rechtsanwaltsanwärter), Oliver Teichert (Rechtsanwaltsanwärter) und die Partner Dieter Thalhammer und William Redl. Aktiv waren auch die Partner Peter Winkler und Christopher Engel sowie Peter Herzog (Rechtsanwalt), Matthias Pallisch (Rechtsanwaltsanwärter), Oliver Teichert (Rechtsanwaltsanwärter), Jana Eichmeyer (Partnerin), Theresa Weiss-Dorer (Rechtsanwältin), Marcus Benes (Partner), Julian Tatschl (Rechtsanwaltsanwärter), Georg Knafl (Partner), Vessela Anastassova (Rechtsanwaltsanwärterin) und Sonia Havlikova (Rechtsanwaltsanwärterin).
Außerdem hat Wirtschaftskanzlei Noerr mit einem Team um Tibor Fedke und John Jun zu den deutschrechtlichen Aspekten der Transaktion beraten.





