Bruck an der Mur. Bei der steirischen Heidenbauer Gruppe wurde Anwalt Helmut Fetz aus Leoben zum Insolvenzverwalter bestellt.
Die Heidenbauer Gruppe ist ein österreichisches Metallbau-Familienunternehmen mit Sitz in Bruck an der Mur und rund 150 Beschäftigten. Seit 1946 stehe der Name Heidenbauer für handwerkliche Qualität, technische Präzision und architektonische Lösungen aus Metall, Aluminium, Edelstahl und Glas.
Mehrere negative Faktoren haben Ende 2025 trotz solider Auftragslage allerdings zur Insolvenz geführt, heißt es in einer Aussendung – darunter massive Preissteigerungen bei Stahl, Aluminium und Energie, anhaltende Lieferkettenverzögerungen sowie Zahlungsausfälle insolventer Großkunden.
Zur Bewältigung der Krise habe die Unternehmensgruppe am 14.11.2025 beim Landesgericht Leoben, begleitet durch die Abel Rechtsanwälte GmbH, Anträge auf Eröffnung von Sanierungsverfahren/Insolvenzverfahren für mehrere operative Gesellschaften, eingebracht.
Die Sanierungsziele
Auch die Immobilienkrise trug zum Eintritt der Insolvenz bei, heißt es beim Alpenländischen Kreditorenverband (AKV). Die Passiva liegen laut AKV bei rund 33 Millionen Euro. Zum Insolvenzverwalter wurde Anwalt Helmut Fetz (Kanzlei Fetz & Partner) aus Leoben bestellt.
Die Heidenbauer Gruppe will im Rahmen des Sanierungsverfahrens Strukturen optimieren, die Effizienz steigern, auf Kernkompetenzen fokussieren u.a. Heidenbauer bleibe handlungsfähig; laufende Projekte werden in Abstimmung mit den Auftraggebern und der Insolvenzverwaltung fortgeführt und abgeschlossen, heißt es. Ziel sei auch der Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze; es wird allerdings nicht für alle Unternehmen der Gruppe die Fortführung angestrebt, so der AKV.





