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Personalia, Recht, Veranstaltung

Richter bestätigen ihr Präsidium und warnen vor Personalknappheit

Gernot Kanduth ©Vereinigung der österreichischen Richterinnen und Richter (RiV)

Wien. Das Präsidium der österreichischen Richtervereinigung bleibt unverändert. Gernot Kanduth, Harald Wagner, Yvonne Summer und Maria Nazari-Montazer wurden wiedergewählt.

Das Präsidium der Vereinigung der österreichischen Richterinnen und Richter (RiV) wurde neu gewählt. Dabei wurde die bestehende Zusammensetzung beibehalten: Gernot Kanduth bleibt Präsident, Harald Wagner, Yvonne Summer und Maria Nazari-Montazer wurden als Vizepräsidentinnen bzw. Vizepräsidenten bestätigt.

„Wir sind dankbar für das Vertrauen unserer Mitglieder und sehen dieses als Auftrag, weiterhin konsequent für die Funktionsfähigkeit der Gerichtsbarkeit und die Unabhängigkeit der Rechtsprechung einzutreten“, so der wiedergewählte Präsident Gernot Kanduth.

Anlässlich der nun erfolgten Wiederwahl verweist das Präsidium der Richtervereinigung auf den Personalmangel in der Justiz: Österreichweit fehlen aktuell laut einer Aussendung der RiV rund 250 richterliche Planstellen. Die Richtervereinigung pocht daher auf eine personell ausreichende Ausstattung der Gerichte, heißt es.

Rechtsstaatliche Prinzipien im Mittelpunkt

Beim Tag der Richterinnen und Richter am 20. und 21. November 2025 in Wien befassten sich rund 300 Gäste mit dem Thema „Deshalb Rechtsstaat: Erklären – Verstehen – Verteidigen“. Die Veranstaltung beinhaltete unter anderem zwei Diskussionsrunden mit Teilnehmern aus Wissenschaft, Medien, Gerichtsbarkeit und Politik zu dem Thema.

Den Festvortrag hielt der Genetiker und Wissenschaftskommunikator Univ.-Prof. Markus Hengstschläger, Leiter des Zentrums für Pathobiochemie und Genetik an der Medizinischen Uni Wien und Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Stammzellforschung (ASSCR, Austrian Society for Stem Cell Research).

Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch die Gewinner des österreichweiten Jugendwettbewerbs „Deshalb Rechtsstaat“ ausgezeichnet. Rund 80 Beiträge aus Schulen in ganz Österreich wurden dafür eingereicht. Die besten 10 Arbeiten wurden im Rahmen der Veranstaltung präsentiert.

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