Wien. Im Rahmen eines neuen Abkommens zwischen TU Wien und AIT soll ein Ökosystem entstehen, das Innovationen von Grundlagenforschung bis zur industriellen Anwendung begleitet.
Die TU Wien und das AIT (Austrian Institute of Technology) erweitern ihre Zusammenarbeit durch ein neues Abkommen – dieses legt einen umfassenden Rahmen für Forschung, Innovation und Ausbildung fest, so eine Aussendung des AIT.
Das Neue am Abkommen ist die Unterzeichnung eines Dokuments zur strategischen Kooperation, das die bestehende Partnerschaft zwischen TU Wien und AIT explizit „auf die nächste Stufe“ heben soll, wie betont wird. Bisherige Kooperationen – etwa in Ausbildungsschwerpunkten wie Innovation und Nachhaltigkeit oder gemeinsamen Forschungsprojekten – waren punktuell und projektbasiert, während dieses Abkommen nun einen umfassenden, strategischen Rahmen schaffen soll.
Gemeinsame Forschung
Konkret umfasst die Kooperation gemeinsame Forschungsaktivitäten in Bereichen mit wissenschaftlicher und industrieller Relevanz. Beide Partner nutzen wechselseitig hochspezialisierte Laborinfrastrukturen und Testeinrichtungen, außerdem werden Modelle für Start-ups und Spin-offs entwickelt, unter anderem in Zusammenarbeit mit der TU-eigenen Start-up Factory GmbH und dem Fonds Noctua Science Ventures.
Neue Möglichkeiten sollen für Studierende durch gemeinsame Doktoratsprogramme und Betreuung von Masterarbeiten entstehen; so fließt AIT-Expertise in Lehrveranstaltungen der TU Wien ein. Geplant sind Karrieremodelle wie Tenure-Track- und Dual-Career-Optionen zur Bindung von Forschenden.
Ökosystem für Innovation
Das Abkommen zielt auf ein Ökosystem ab, das die Innovationskette von der Grundlagenforschung bis zur industriellen Anwendung abdeckt; dieses soll die internationale Sichtbarkeit steigern und den Wirtschaftsstandort Österreich attraktiver für Fachkräfte und Investoren machen. Eine gemeinsame Kommunikationsstrategie unterstützt diese Ziele.
Das AIT beschäftigt rund 1.600 Mitarbeitende, die TU Wien umfasst rund 4.600 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in acht Fakultäten und betreut rund 26.500 Studierende.


