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Business, Recht

Meyer Werft baut Kreuzfahrtschiffe um 10 Mrd. Euro mit Gleiss Lutz

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Neuer Kurs. Die deutsche Meyer Werft baut bis zu sechs Kreuzfahrtschiffe für MSC Cruises. Gleiss Lutz hilft bei dem 10 Milliarden Euro-Auftrag, der für mehrere Jahre Arbeit gibt.

Die deutsche Wirtschaftskanzlei Gleiss Lutz hat die Meyer Werft GmbH im Rahmen eines Großauftrags der Kreuzfahrtgesellschaft MSC Cruises über den Bau von bis zu sechs Kreuzfahrtschiffen im Gesamtvolumen von 10 Milliarden Euro beraten, so eine Aussendung.

Die Meyer Werft, MSC Cruises sowie der Bund und das Land Niedersachsen als Anteilseigner haben konkret eine Vereinbarung über den Bau von vier Kreuzfahrtschiffen der neuen Schiffsklasse „New Frontier“ sowie über zwei weitere Optionen unterzeichnet. Mit einer maximalen Passagierkapazität von 5.400 Personen und einer Bruttoraumzahl von rund 180.000 werden die „New Frontier“-Schiffe ab 2030 jährlich abgeliefert.

Die vier Partner und der neue Kurs

Die Meyer Werft mit Hauptsitz in Papenburg ist für den Bau von Kreuzfahrtschiffen und Spezialschiffen bekannt. Seit 2024 gehört das Unternehmen mehrheitlich der Bundesrepublik Deutschland und dem Land Niedersachsen, die in der Krisenphase nach der Corona-Pandemie mit einer Finanzspritze an Bord gingen: Nach Corona lagen Kreuzfahrten weltweit brach, um allerdings in letzter Zeit wieder zu boomen.

Der neue Auftrag soll nun die volle Auslastung von Meyer Werft bis weit in das nächste Jahrzehnt hinein sichern. Der Auftraggeber, MSC Cruises mit Hauptsitz in Genf, ist die drittgrößte Kreuzfahrtgesellschaft der Welt und Marktführer in Europa. Aktuell hat MSC Cruises 23 Schiffe.

Das Beratungsteam

Ein Gleiss Lutz-Team hat Meyer Werft zu Fragen des Vertragsrechts, des Gesellschaftsrechts und der Finanzierung beraten: Alexander Schwarz (Partner), Martin Hitzer (Partner, beide Düsseldorf), Johannes Hieronymi (Counsel, alle Corporate/M&A), Helge Kortz (Partner, Banking & Finance, beide Frankfurt).

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