Wien. Kanzlei Schiefer, spezialisiert auf Vergaberecht, holt Philipp J. Marboe als neuen Partner an Bord. Er kommt von Wolf Theiss.
Schiefer Rechtsanwälte holt Philipp J. Marboe ab Jänner 2026 als neuen Partner an Bord, so eine Aussendung: Die Kanzlei erweitere damit ihr Führungsteam, bestehend aus den Partner:innen Christian Richter-Schöller, Martin Schiefer und Maria Troger.
Laufbahn und Tätigkeit
Marboe ist auf öffentliches Wirtschaftsrecht mit den Schwerpunkten Vergabe- und Vertragsrecht spezialisiert und bringe langjährige nationale sowie internationale Erfahrung in die Kanzlei ein. Marboe kommt von Wolf Theiss, wo er knapp zwölf Jahre tätig war. Davor war der Jurist, der seine Anwaltskarriere in Paris und bei Eversheds in Wien begonnen hatte, sechs Jahre bei Schönherr beschäftigt, unter anderem als Junior Partner.
Ein Anwalt für die Bahnen
Ein Schwerpunkt von Marboes Arbeit liege im Bereich der Verkehrsinfrastruktur und Mobilität, vor allem in der Bahnbranche (Beschaffungen von Lokomotiven und Zügen, Straßen- und U-Bahnen).
Weiters war Marboe laut den Angaben am Anteilserwerb der französischen SNCF bei der Westbahn, der Pistenerweiterung und -sanierung des Flughafens Wien-Schwechat sowie den regulatorischen Vorarbeiten zur Vereinheitlichung von Tarifen, die in die Einführung des Klimaticktes eingeflossen sind, beteiligt. Auch bei der Neuordnung des Bestellregimes zur Finanzierung des öffentlichen Personenverkehrs, darunter die erstmalige Erlassung einer öffentlichen Vorschrift nach dem EU-Recht in Österreich wirkte der Jurist mit.
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