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Bildung & Uni, Recht

Immer mehr Emotionen in der Politik: Parlament sucht Forscher

Parlament ©Parlamentsdirektion / Hertha Hurnaus

Politik & Forschung. Das österreichische Parlament lädt Forscher ein, im Juni 2026 ihre Arbeit zum Thema Gefühle in der Politik zu präsentieren.

Politische Auseinandersetzungen scheinen innerhalb der Bevölkerung, zwischen Parteien sowie im Parlament immer emotionaler geführt zu werden, heißt es: Der Tag der Parlamentsforschung 2026 stehe daher unter dem Thema Gefühle in der Politik.

Dazu lädt der Rechts-, Legislativ- und Wissenschaftliche Dienst (RLW) der Parlamentsdirektion des österreichischen Parlaments Forscherinnen und Forscher aller Disziplinen ein, am „Tag der Parlamentsforschung“ (16. Juni 2026) ihre parlamentsbezogene Forschung vorzustellen und zu diskutieren, so eine Aussendung.

Das Thema und die Frist

Unter dem Titel „How do you feel about parliament? Analysing the role of reasoning, sensing and emotion in democracy“ werde der Fokus auf Emotionen in der politischen Debatte gelegt. Bis 6. April 2026 können Abstracts zu diesem Thema eingereicht werden, so die Parlamentsdirektion.

Dabei gehe es darum, wie und welche Gefühle unser Verhältnis zu Recht, demokratischen Institutionen und politischen Akteurinnen und Akteuren beeinflussen und wie diese wiederum von Emotionen geprägt werden. Die Rolle von Emotionen in politischen Debatten und die Veränderung in den letzten Jahren gehören zu den Fragen, die im Blickpunkt stehen, wie auch praktische Erwägungen im Umgang damit – so etwa die Suche nach der geeignetsten Präsentation wissenschaftlicher Erkenntnisse in einer emotional geprägten Diskussion.

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