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Regionales Cashback soll regionale Banken stärken

Sascha Horvath Mehrwerk Österreich Artikel Extrajournal.Net
Sascha Horvath (© Mehrwerk)

Geldhäuser & Marketing. Regionalbanken sollen im Wettbewerb mit regionalem Cashback punkten: Geld-zurück-Angebote bei lokalen Händlern.

Österreichs Banken stehen vor der Frage, wie sie Regionalität, ESG- Ziele und digitale Kundenerwartungen sinnvoll miteinander verbinden können, so eine Aussendung des B2B2C-Anbieters Mehrwerk Gruppe: Ein in Deutschland bereits erfolgreich etablierter Ansatz sei regionales Cashback. Darunter versteht man Geld-zurück-Angebote bei lokalen Händlern. Mehrwerk bietet eine entsprechende IT-Plattform in Deutschland und einigen weiteren Ländern an und ist im Sommer auch in Österreich gestartet.

Regionales Casbhack verbinde „Regionalität, Nachhaltigkeit und Kundennutzen auf einzigartige Weise – und kann Banken dabei helfen, ihr Profil im lokalen Markt deutlich zu schärfen“, so Sascha Horvath, Geschäftsführer der Mehrwerk Österreich GmbH.

Das Modell des regionalen Cashback

Beim regionalen Cashback erhalten Kundinnen und Kunden automatisch Geld zurück, wenn sie bei örtlichen Händlerinnen und Händlern einkaufen. Das lasse die Kund:innen unmittelbar profitieren, bringe einen sichtbaren finanziellen Vorteil bei jedem regionalen Einkauf und damit Anreize, in der Nähe einzukaufen, mit entsprechenden Vorteilen für die CO2-Belastung.

Regionale Anbieter und regionale Banken proftieren davon nicht nur geschäftlich, sie differenzieren sich gleichzeitig auch gegenüber Direktbanken und internationalen Handelsplattformen, heißt es weiter. „Banken, die Regionalität glaubwürdig leben möchten, brauchen Angebote, die sich im Alltag ihrer Kundinnen und Kunden bemerkbar machen. Regionales Cashback erfüllt genau diesen Anspruch“, so Horvath.

Die Aufbau-Ziele

In Deutschland setzen Sparkassen, Genossenschaftsbanken und Regionalbanken teils auf regionale Cashback -Programme; die Erfahrungen seien positiv. Mehrwerk möchte nun gemeinsam mit Banken auch in Österreich ein bundesweites System für regionales Cashback aufbauen, so die Aussendung. „Auch wenn aktuell noch keine Händlerpartner angebunden sind, sehen wir großes Potenzial“, so Horvath: „Ein regionales Cashback- Netzwerk entsteht nicht von heute auf morgen – es entsteht gemeinsam mit den Banken, die ihre Region ernst nehmen und weiterentwickeln wollen.“

Geld zurück bei Retail-Einkäufen ist freilich nicht ganz unbekannt in Österreich: Die UniCredit Bank Austria, der hiesige Repräsentant des italienischen UniCredit-Konzerns, setzt stark auf ein Cashback-System.

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