Telekom-Takeover. Schönherr hat die EVN-Tochter kabelplus beim Kauf des Glasfasernetzbetreibers Speed Connect Austria beraten. Der Konkurs der Speed Connect ist aufgehoben.
Der ostösterreichische Kabelnetzbetreiber kabelplus GmbH hat 100% der Anteile am Glasfasernetzbetreiber Speed Connect Austria GmbH beraten und wurde während der Transaktion von Wirtschaftskanzlei Schönherr beraten, so eine Aussendung.
Die Unternehmen
Die kabelplus GmbH, ein Kabelnetzbetreiber und Multimediadienstleister, ist eine 100%ige Tochter des niederösterreichischen, börsenotierten Landes-Energieversorgers EVN AG und versorgt Kund:innen in Niederösterreich und dem Burgenland mit Kabel-TV-, Internet- sowie Festnetz- und Mobiltelefonie-Diensten. Darüber hinaus bietet kabelplus Businesslösungen für Unternehmen an.
Speed Connect Austria – die Speed Connect Netzwerkserrichtungs GmbH – errichtet und betreibt Glasfasernetze in ländlichen Regionen abseits der urbanen Zentren Österreichs, und zwar sowohl in Niederösterreich wie auch in weiteren Bundesländern. Ziel sei es, Gemeinden und kleinere Städte rasch mit leistungsfähiger, flächendeckender und hochwertiger Kommunikationsinfrastruktur auszustatten und damit nachhaltiges wirtschaftliches Wachstum sowie soziale Vernetzung zu fördern.
Im Juni 2025 hat das Unternehmen laut AKV allerdings Insolvenz angemeldet, womit der weitere Infrastruktur-Ausbau in Frage stand. Nun wurde Speed Connect also zur Gänze von der EVN-Gruppe übernommen und schlägt damit einen neuen Kurs ein. Mit Beschluss vom 12.12.2025 wurde der Sanierungsplan der Speed Connect Netzwerkserrichtungs GmbH rechtskräftig bestätigt und der Konkurs aufgehoben, so das Handelsgericht Wien.
„Ausbau in ländlichen Regionen“
„Wir freuen uns, kabelplus bei diesem strategisch wichtigen Schritt erfolgreich unterstützt zu haben“, so Schönherr-Partner Roman Perner, der das Beratungsteam gemeinsam mit Felix Loewit leitete: „Der Erwerb stärkt kabelplus beim weiteren Ausbau zukunftssicherer Glasfaserinfrastruktur und leistet einen wesentlichen Beitrag zur digitalen Entwicklung vorwiegend ländlicher Regionen in Österreich.“
Im Team waren Roman Perner (Partner) und Felix Loewit (Rechtsanwalt) sowie Miriam Simsa (Partnerin), Markus Fasching (Rechtsanwaltsanwärter), Hannah Fadinger (Rechtsanwältin) und Jan Kvasnicka (Rechtsanwaltsanwärter).
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