Fachverlage. Die Neuerscheinung ailex soll sich als interdisziplinäre Fachzeitschrift an der Schnittstelle von KI-Technologie und Recht positionieren.
Mit ailex starte Österreichs erste interdisziplinäre Fachzeitschrift an der Schnittstelle von KI-Technologie und Recht, so Fachverlag Manz.
Die Aufgabe und die Technik-Kontrolle
In einer Zeit, in der künstliche Intelligenz rechtliche Fragen neu definiere, soll ailex Einblicke in technische Entwicklungen und deren juristische Auslegung bieten – verständlich, praxisnah und interdisziplinär, verspricht der Verlag. Zu den Hauptthemen werden u.a. neue Entwicklungen, Datenschutz, Haftung, Regulierung und ethische Fragen zählen.
In jeder Ausgabe soll es dabei mindestens einen Peer Review Beitrag aus dem interdisziplinären Bereich geben. Der fachlichen Nähe zur Informationstechnologie will man durch IT-Inhaltskontrolle entsprechen: Konkret werde jeder Beitrag von einem technischen Redaktionsmitglied auf technische Korrektheit überprüft.
Die Herausgeber:innen sind:
- Mag.a Merve Taner (Legal Counsel AI & Product Advisory bei der Erste Bank, zuständig für die rechtliche Beurteilung von KI-Produkten und KI-gestützter Prozessoptimierung)
- Mag.a Alexandra Ciarnau (Co-Leiterin der Digital Industries Group bei der Wirtschaftskanzlei Dorda Rechtsanwälte)
- DI Dr. Bernhard Nessler (Research Manager for Intelligent Systems and Certification of AI am Software Competence Center Hagenberg, SCCH)
Die erste Ausgabe
In der jetzt erschienenen ersten Ausgabe finden sich u.a. Beiträge wie:
- „Wenn Intelligenz zur Rechtsfrage wird – ein Plädoyer für den informierten Diskurs“ (Merve Taner / Alexandra Ciarnau / Bernhard Nessler)
- „An der Schnittstelle zwischen KI und Datenschutz: Einblicke in die Arbeit der österreichischen Datenschutzbehörde“ (Matthias Schmidl / Elisabeth Wagner / Alexandra Ebert)
- „Was ist noch herkömmliche Software? Ein Ausschlussverfahren zur Negativabgrenzung zwischen herkömmlicher Software und KI-Systemen“ (Merve Taner / Alexandra Ciarnau)
- „Kundenhotline 2.0: Wie viel Emotionserkennung ist zu viel?“ (Beatrice Ladenbauer)
- „KI-Funktionen als neue Services unter dem Blickwinkel der Vertragserfüllung“ (Gregor König)
- „Urheberrechtsstrategien im Umgang mit GPAI-Modellen – eine Analyse unter Berücksichtigung der EU-Leitlinien, des AI Code of Practice und internationaler Rechtsprechung“ (Katja Wyrobek)
- „Was bedeutet KI-Kompetenz ’nach besten Kräften‘ und was folgt daraus straf- und schadenersatzrechtlich?“ (Wolfgang Zankl / Florian Madner)
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