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Neues Handbuch: Kreislaufwirtschaft statt „linearem Modell“

Kreislaufwirtschaft ©Linde

Business-Bücher. Kreislaufwirtschaft ist nicht nur nachhaltiger als das, was wir jetzt praktizieren, sie kann auch ein Geschäft sein, so ein Fachbuch.

Vorne rein, hinten raus: Das ist, auf den Punkt gebracht, das „lineare Wirtschaftsmodell“ – und es führe zu steigendem Ressourcenverbrauch, Müllbergen, hohen CO2-Emissionen und Biodiversitätsverlust, heißt es beim Fachverlag Linde zu seiner Neuerscheinung. Darüber hinaus verstärke das lineare Modell ökonomische Abhängigkeiten und erhöhe systemische Risiken in globalen Wertschöpfungsketten.

Als Alternative wird in dem neuen Handbuch die „Kreislaufwirtschaft“ präsentiert: Sie biete auch für Unternehmen enorme Potenziale. Konkret soll eine interdisziplinäre Gesamtsicht auf die Kreislaufwirtschaft vermittelt werden, von den theoretischen Grundlagen bis zur praktischen Umsetzung im Unternehmen.

Dabei werden (auf rund 750 Seiten) wirtschaftliche, technische, rechtliche und politische Perspektiven beleuchtet, um ein praxisnahes Verständnis der Chancen, Risiken und Erfolgsfaktoren zirkulärer Geschäftsmodelle zu erreichen. Zudem verbinde es wirtschaftliche Steuerungslogiken mit rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen – von EU-Regulierung über Wettbewerbs- und ESG-Recht bis hin zu globalen Handels- und Lieferkettenfragen.

Die Profis als Zielgruppe

Zielgruppe sind Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen, Verwaltung und Beratung, außerdem Vertreter:innen von Wissenschaft und Zivilgesellschaft und Politik.

Herausgeberin ist Karin Huber-Heim, Präsidentin des Circular Economy Forum Austria und Stadt Wien-Stiftungsprofessorin für Kreislaufwirtschaft und transformative Geschäftsmodelle an der Fachhochschule des BFI Wien; außerdem Anwältin Julika Dittrich (RAK Berlin) und Unternehmerin Valerie-Sophie Schönberg (Schönberg Consulting). Zahlreiche Fachautor:innen haben beigetragen, darunter Unternehmens- und Rechtsprofis sowie Forschende von österreichischen und internationalen Firmen und Kanzleien sowie Universitäten und Ministerien.

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