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Bildung & Uni, Recht

Die WU kürt erneut ihre besten juristischen Bachelors

Hans Kelsen Preis 2025 ©WU

Wirtschaftsstudium. Die juristischen Departments der WU Wien haben 2026 zum zweiten Mal den Hans-Kelsen-Preis vergeben.

Damit sollen die Top-Absolvent:innen des Bachelorstudiums Wirtschaftsrecht an der WU ausgezeichnet werden, so eine Aussendung der Wiener Wirtschaftsuni.

Der Preis

Die beiden juristischen Departments der WU Wirtschaftsuniversität Wien, Öffentliches Recht und Steuerrecht sowie Privatrecht, haben im Jänner zum zweiten Mal den Hans-Kelsen-Preis vergeben. Ausgezeichnet wurden die zehn besten Absolvent:innen des Bachelorstudiums Wirtschaftsrecht des Studienjahres 2024/25.

Den ersten Platz erreichte die Oberösterreicherin Lisa Marie Jetzinger mit einem Notendurchschnitt von 1,25. Auf dem zweiten Platz folgt ebenfalls aus Oberösterreich Anna Lehner mit einem Schnitt von 1,26. Den dritten Platz belegte der Tiroler Matthias Wieser mit einem Notendurchschnitt von 1,32. Insgesamt stammten die Preisträger:innen aus fünf Bundesländern.

Eine Auszeichnung für die Studierenden

Der Hans-Kelsen-Preis soll herausragende Studienleistungen im Bachelorstudium Wirtschaftsrecht würdigen, womit die WU laut den Angaben auch gezielt die ausgezeichneten Studierenden für ihren weiteren akademischen Weg im Masterstudium motivieren möchte. Die Vergabe des Preises basiere auf den Studienleistungen über das gesamte Bachelorstudium hinweg, die Reihung erfolgt nach dem gewichteten Notendurchschnitt.

Der Namensgeber war kein Anfänger

Die Festrede hielt Michael Holoubek, Professor an der WU und seit 2011 Mitglied des Verfassungsgerichtshofs. Holoubek zählt zu den Mitbegründern des Jus-Studiums an der WU, das seit seiner Einführung im Jahr 2006 stark gewachsen ist. Im vergangenen Jahr gab es rund 2.800 Registrierungen für die 870 Studienplätze.

Benannt ist der Preis übrigens nach dem bekannten Rechtswissenschaftler Hans Kelsen – also nicht gerade nach einem Anfänger: Kelsen war einer der wichtigsten österreichischen Rechtswissenschaftler des 20. Jahrhunderts und Vater der Bundesverfassung. Er war bereits früh eng mit der Vorgängerinstitution der WU, der k. k. Exportakademie, verbunden, heißt es dazu: Seine dortige Anstellung habe es ihm ermöglicht, sich der Wissenschaft zu widmen.

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