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Finanz, Recht, Steuer

Stiftung des Bitpanda-Gründers: Die Rechts- und Steuerprofis im Vorstand

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Krypto & Unternehmen. Bitpanda-Gründer Eric Demuth hat jetzt eine Privatstiftung mit zwei bekannten Rechts- und Steuerprofis im Vorstand.

Bitpanda-Gründer Eric Demuth ist laut einem Bericht des Magazins trend unter die Stifter gegangen: Die Mitte Dezember 2025 eingetragene Privatstiftung hat er demnach nach seiner Hündin „Piccolina“ benannt, im Stiftungszweck sei neben anderen Zielsetzungen auch die Unterstützung von Tierschutz-Organisationen festgeschrieben.

Der Stiftungsvorstand

Mitglieder des Stiftungsvorstands sind laut Firmenbuch derzeit neben Eric Demuth der Wirtschaftsanwalt Thomas Kulnigg (Partner der Kanzlei Schönherr) und der Wirtschaftsprüfer Berndt Zinnöcker. Letzterer ist Leiter Branchencenter Privatstiftungen / Private Clients des Prüf- und Beratungsunternehmens BDO Austria.

Kulnigg war als Rechtsberater u.a. bei der Finanzierungsrunde im Jahr 2021 aktiv, bei der Bitpanda als erstes österreichisches Start-up den „Unicorn“-Status erreicht hat, d.h. eine Bewertung von mehr als 1 Mrd. US-Dollar.

IPO-Gerüchte, Krypto-Beben und neue Angebote

Eric Demuth und seine beiden österreichischen Gründer-Kollegen Paul Klanschek und Christian Trummer besitzen an Bitpanda die Mehrheit, haben aber auch Investoren wie US-Tech-Millardär Peter Thiel an Bord geholt. Laut einem Bericht von Bloomberg wird über einen möglichen Börsegang des Krypto-Unternehmens im ersten Halbjahr 2026 nachgedacht (vom Unternehmen nicht bestätigt).

Das Umfeld ist spannend: Die meisten Kryptowährungen haben gerade einen massiven Absturz hinter sich, so hat etwa Bitcoin in den letzten 6 Monaten 42 Prozent an Wert verloren. Daher sei aktuell das Interesse von Privatanlegern und Institutionellen geringer als noch Anfang 2025, heißt es bei manchen Analysten. Andere verweisen darauf, dass die Akzeptanz von Krypto-Assets auf längere Sicht im Ansteigen begriffen sei. Übrigens hat Bitpanda sich selbst im Jänner breiter aufgestellt und bietet jetzt auch den direkten Handel mit Aktien und ETFs an. Bei neuen Konkurrenten wie dem „Neobroker“ Trade Republic gibt es das bereits.

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