CE-Zeichen & Co. Die Umsetzung der neuen Bauprodukteverordnung CPR 2024 für Profis ist Thema einer Neuerscheinung.
Das Fachbuch „Die neue Bauprodukteverordnung – Der Weg zur Umsetzung bis 2040“ im Verlag von Austrian Standards soll Praktikern auf rund 130 Seiten Klarheit bei der Umsetzung der Bauprodukteverordnung der EU (CPR 2024) vermitteln: Diese ist am 7.1.2025 in Kraft getreten und wird den europäischen Binnenmarkt für Bauprodukte in den nächsten Jahrzehnten prägen.
„Die Bauprodukteverordnung setzt den Rahmen dafür, wie Bauprodukte künftig im Binnenmarkt platziert, dokumentiert und nachvollziehbar gemacht werden müssen“, so Elisabeth Sperlich, Head of Governance, Policy, Legal and International Relations bei Austrian Standards.
Was das neue Regime bringt
Die CPR schafft EU-weit harmonisierte Bedingungen für die Vermarktung von Bauprodukten und sieht u.a. eine kombinierte „Leistungs- und Konformitätserklärung“ in Verbindung mit der CE-Kennzeichnung vor. Sie regelt den Nachweis für die ökologische Nachhaltigkeit von Bauprodukten und führt einen Digitalen Produktpass für Bauprodukte ein (Infos vom Wirtschaftsministerium).
In der Austrian Standards-Neuerscheinung werden laut einer Ankündigung die Anforderungen rund um die CE-Kennzeichnung, die Pflichten der Wirtschaftsakteur:innen sowie Produktsicherheit und Haftung erklärt. Dabei werde auch auf Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft eingegangen. Zielgruppe sind Produzenten, Anwender:innen und Teilnehmende an der Standardisierung, außerdem Behörden und Berater:innen am Bau.
„Entscheidend ist nicht nur der Verordnungstext“
„Entscheidend ist nicht nur der Verordnungstext an sich, sondern was er im Alltag tatsächlich bedeutet: Welche Nachweise sind erforderlich, was muss dokumentiert werden, und wie lässt sich das im Projekt umsetzen“, so Roman Schremser, Experte für Richtlinien und Zulassungen bei der Asfinag Bau Management GmbH und Vorsitzender des Komitees 211 „Straßenausstattung“.
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