Open menu
Bildung & Uni, Nova, Recht

Deutsches Museum baut neues Zentraldepot als ÖPP mit Luther

Museumsinsel des Deutschen Museums aus einem Zeppelin heraus fotografiert ©Bernd Wackerbauer

München. Das Deutsche Museum baut ein neues Zentraldepot als öffentlich-private Partnerschaft (ÖPP). Für den Bau errichtete Kanzlei Luther rechtlich die Finanzierung.

Die Luther Rechtsanwaltsgesellschaft hat laut Aussendung das Deutsche Museum in München bei der Ausschreibung und Strukturierung des CO2-neutralen Zentraldepot-Neubaus in Erding beraten. Das Projekt werde im Rahmen einer über 25 Jahre laufenden öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP) umgesetzt.

Nur 10 Prozent der Sammlung sind zu sehen

Das Deutsche Museum in München ist eines der bekanntesten naturwissenschaftlich-technischen Museen der Welt, mit jährlich rund 1,5 Millionen Besuchern auf 40.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche an fünf verschiedenen Standorten. Thematisch reicht die Bandbreite von Atomphysik bis Wasserbau.

Der Neubau des Zentraldepots sei dringend notwendig, um eine adäquate Unterbringung der einmaligen Sammlungsgegenstände zu gewährleisten, denn nur etwa 10 Prozent der Sammlung werden tatsächlich ausgestellt.

Die rechtliche Konstruktion

Das Vorhaben wird laut Luther über eine über 25 Jahre laufende öffentlich-private Partnerschaft (ÖPP) realisiert. Neben den Planungs-, Bau- und Betriebsleistungen war auch die Finanzierung Gegenstand der Beratung. Auftragnehmer des rund 100 Millionen EUR schweren Projekts ist die Georg Reisch GmbH & Co. KG, die Finanzierung werde überwiegend durch die BayernLB beigesteuert.

Das Depot soll energieeffizient und CO2-neutral werden und setze als „Low-Tech“-Gebäude möglichst wenig wartungs- und energiebedürftige Gebäudetechnik ein: Genutzt werden stattdessen die positiven bauphysikalischen Eigenschaften des Gebäudes, heißt es.

Der Direktor und sein Team

Henrik Häcker, Kaufmännischer Direktor, lobt in der Aussendung die Beratung durch die Kanzlei. Demnach war es möglich, das Projekt dank ÖPP-Modell aus dem laufenden Haushalt des Museums und ohne zusätzliche Fördermittel umzusetzen. Im Luther-Team waren Henner M. Puppel (Partner, Federführung) und Nina Borgers (Senior Associate) aus dem Real Estate-Bereich sowie Partner Christoph Schauenburg aus Banking, Finance & Capital Markets.

Eins fehlt noch: Der Newsletter von Extrajournal.Net

Einfach E-Mail eintragen und die weitere Entwicklung verfolgen.

Weitere Meldungen:

  1. Katjes will mehr von ihrem Nordic Bond mit Hogan Lovells
  2. bpv Hügel: Sabine Fehringer wird Partnerin der Praxisgruppe IP/IT
  3. Rüstungsdeal: Rheinmetall erwirbt 51% an DOK-ING mit Wolf Theiss
  4. FSM Rechtsanwälte holt Florian Nikolai als Counsel

Schreiben Sie einen Kommentar