Wirtschaftsuni. Am 2. März starten an der WU Wien die Aufnahmeverfahren für die drei Bachelorstudien und erstmals auch für den Master Management.
Am 2. März 2026 beginnt an der WU Wirtschaftsuniversität Wien die Registrierungsfrist für die Aufnahmeverfahren der drei Bachelorstudien:
- Business and Economics
- Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
- Wirtschaftsrecht
Die dazugehörigen Aufnahmeprüfungen werden wieder in Präsenz abgehalten, um faire Bedingungen und die Integrität der Prüfungen sicherzustellen, so die Wiener Wirtschaftsuni in einer Aussendung.
Erstmals läuft bis 17. März 2026 auch die Registrierung für das Aufnahmeverfahren im deutschsprachigen Masterstudium Management, für das 120 Studienplätze zur Verfügung stehen.
So läuft das Aufnahmeverfahren bei den WU Bachelorstudien ab
Die Aufnahmeverfahren sind Pflicht für alle, die im Wintersemester 2026/27 oder im Sommersemester 2027 ein deutschsprachiges Bachelorstudium beginnen möchten, so die WU (Business and Economics kann übrigens nur im Wintersemester begonnen werden). So laufen die Aufnahmeverfahren ab:
- Die Registrierung für die Bachelorstudien ist bis einschließlich 19. Mai 2026 möglich.
- Bis 28. Mai 2026 ist Zeit, ein verpflichtendes Online-Self-Assessment zu absolvieren. Es umfasst Fragen zu Erwartungen, Interessen und studienrelevanten Fähigkeiten, wird laut WU nicht bewertet und diene der Selbsteinschätzung.
- Übersteigt nach Abschluss der ersten beiden Phasen die Zahl der Bewerber:innen die verfügbaren Plätze (was in den letzten Jahren immer der Fall war), finden die schriftlichen Aufnahmeprüfungen am 30. Juni 2026 im Vienna Congress & Convention Center statt (Update: betrifft alle Bachelor-Aufnahmeprüfungen, also auch Wirtschaftsrecht).
Hohe Nachfrage
Die Nachfrage bleibe hoch: Im vergangenen Jahr wurden mehr als 12.000 Personen zu den Prüfungen zugelassen. Die Zahl der Studienplätze bleibt dabei auch für das kommende Studienjahr unverändert: 240 Plätze im englischsprachigen Bachelor Business and Economics, 2.703 in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und 870 in Wirtschaftsrecht. WU-Rektor Rupert Sausgruber: „Die hohen Anmeldezahlen sind ein starkes Signal und bestätigen, dass unsere Studienprogramme mit ihrer Qualität, Praxisnähe und internationalen Ausrichtung überzeugen.“
Tag der offenen Tür und Vorbereitungstage
Einblicke in ein Bachelor-Studium soll der Tag der offenen Tür am 13. März 2026 an der WU bieten. Von 26. bis 28. Juni 2026 (für Wirtschaftsrecht) und 27. bis 29. Juni 2026 (Business and Economics und Wirtschafts- und Sozialwissenschaften) finden Vorbereitungstage mit Lernmöglichkeiten und Workshops am Campus statt.
Erstmals Anmeldung für deutschsprachiges Masterstudium
Plätze in englischsprachigen Masterstudien werden international und auch in Österreich üblicherweise über Aufnahmeverfahren vergeben. An der WU läuft die Bewerbungsfrist für die meisten englischsprachigen Masterstudien noch bis 8. März 2026.
Neu ist nun die gesetzliche Möglichkeit, vorgelagerte Aufnahmeverfahren auch für besonders stark nachgefragte deutschsprachige Masterprogramme einzuführen. Die WU nutzt diese Option demnach erstmals für das Masterstudium Management. Ziel sei es, angemessene Betreuungsverhältnisse sicherzustellen und Bewerber:innen frühzeitig Klarheit zu geben.
Die Registrierung dafür ist laut WU noch bis 17. März 2026 möglich. Die Aufnahmeprüfung erfolgt in zwei Stufen: zuerst eine schriftliche Online-Prüfung am 13. April 2026, und anschließend werden die besten Bewerber:innen, die auch die qualitativen Zulassungsvoraussetzungen erfüllen, zur mündlichen Prüfung am 1. Juni 2026 eingeladen.
Das Statement vom Rektor
Rektor Sausgruber: „Management zählt mit bis zu 430 Studienanfänger:innen pro Jahr zu den am stärksten nachgefragten deutschsprachigen Masterstudien. Mit einem daraus resultierenden Betreuungsschlüssel von 50:1 weicht es deutlich von in Österreich üblichen Verhältnissen von 36,5:1 ab. Das stellte Lehrende wie Studierende vor große Herausforderungen. Durch das vorgelagerte Aufnahmeverfahren wissen Bewerber:innen in Zukunft sehr früh, ob sie einen Platz erhalten, und können entsprechend planen. Das ist fairer als Systeme, in denen Studierende erst im Studium ausselektiert werden.“
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