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Neue WU-Professorin für Nach­haltig­keits­ökonomie: Anne-Sophie Crépin

Anne-Sophie Crépin ©Cora Cunningham

Wien. Die WU Wirtschaftsuniversität Wien ernennt Anne-Sophie Crépin (55) zur Professorin für Sustainability Economics.

Die WU freut sich, Anne-Sophie Crépin ab März als neue Professorin für Sustainability Economics begrüßen zu dürfen, so eine Aussendung der Wiener Wirtschaftsuni. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich u.a. damit, wie ein dynamisches Zusammenspiel zwischen Natur und Gesellschaft das Risiko großer und oft plötzlicher Veränderungen beeinflusst und wie sich damit verantwortungsvoll umgehen lasse.

Die Laufbahn

Anne-Sophie Crépin besitzt die schwedische und französische Staatsbürgerschaft und promovierte 2002 an der Stockholm University im Fach Economics, wo sie sich 2017 auch habilitierte. Seit 2009 ist sie stellvertretende Direktorin des Beijer-Instituts für Ökologische Ökonomie an der Königlichen Schwedischen Akademie der Wissenschaften. Die Stockholmer Institution ist auf Naturwissenschaften ausgerichtet und auch für Forschung im Bereich Nachhaltigkeit, ökologische Ökonomie und transdisziplinäre Umweltforschung bekannt (sowie natürlich für die jährlichen Nobelpreis-Ernennungen).

Die neue WU-Professorin Crépin ist weiters wissenschaftliche Beraterin bei FORMAS, dem schwedischen Forschungsrat für nachhaltige Entwicklung, einer staatlichen Einrichtung, die Forschung zu Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit finanziert und die Regierung in diesen Fragen fachlich berät und ist Senior Research Fellow am Stockholm Resilience Centre, ein Forschungszentrum, das untersucht, wie Gesellschaften und Ökosystem widerstandsfähig gestaltet werden können.

Die Aufgabe

Crépins Forschungsschwerpunkte liegen laut den Angaben an der Schnittstelle von Wirtschaft, Ökologie, menschlichem Verhalten, Systemtheorie und Nachhaltigkeitswissenschaft. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeiten liege auf sogenannten Regimewechseln, also abrupten und dauerhaften Umbrüchen in Ökosystemen, die nach dem Überschreiten kritischer Kipppunkte auftreten können.

Beispiele dafür sind das plötzliche Überwuchern von Korallenriffen oder Seen durch Algen mit erheblichen Folgen für Fischerei und Tourismus. Ziel der Arbeit sei es zu zeigen, wie menschliche Aktivitäten solche Prozesse auslösen oder verhindern können und welche wirtschaftlichen Analysen und politischen Strategien nötig sind, um langfristiges menschliches Wohlergehen zu sichern. Anne-Sophie Crépin tritt ihre Stelle im Rahmen einer Teilzeitprofessur am Department für Sozioökonomie an.

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