Veranstaltung. Die AI Factory Austria AI:AT hat den neuen Coworking Hub in Wien eröffnet. Partner sind u.a. TU Wien, Uni Wien, BOKU, Uni Innsbruck, TU Graz, JKU und ÖAW.
Rund 300 Stakeholder aus Wirtschaft, Forschung und öffentlicher Verwaltung, darunter das Konsortium der AI Factory Austria AI:AT sowie Vertreter mehrerer europäischer AI Factories, kamen am 24. Februar 2026 zur Eröffnung des neuen „AI:AT Coworking Hub“ in der Karl-Farkas-Gasse 22 in Wien und zur anschließenden Abendveranstaltung im Marx Palast zusammen.
Die AI Factory Austria AI:AT ist Österreichs nationale AI Factory im Rahmen des EuroHPC Joint Undertaking. Sie wird gemeinsam vom AIT Austrian Institute of Technology und Advanced Computing Austria (ACA) geleitet und durch ein österreichweites Konsortium umgesetzt.
Die Partner im Konsortium sind unter anderem TU Wien, Uni Wien, BOKU, Uni Innsbruck, TU Graz, Johannes Kepler Uni Linz, das Institute of Science and Technology Austria (ISTA) und die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW).
Vernetzung und Praxisbeispiele im Mittelpunkt
Im Mittelpunkt der Eröffnungsfeier standen der Aufbau von KI-Fähigkeiten in Österreich und der praktische Zugang zu europäischen High-Performance-Computing-Ressourcen (EuroHPC). Eröffnet wurde das Programm durch die AI:AT Co-Leads Karl Kugler und Markus Stöhr, gefolgt von einem Gespräch mit Infrastrukturminister Peter Hanke.
Eine internationale Perspektive lieferte die Keynote „How a Country Can Advance the Adoption of AI“ von Andreas Liebl, CEO von appliedAI Initiative. Im ersten Panel „Infrastructure, Transfer, and Sovereignty for Europe’s AI Competitiveness“ diskutierten unter anderem Kilian Gross (Director in DG Connect for the Directorate C „Enabling and Emerging Technologies”), Christoph Knogler (CEO KEBA Group AG und Leiter AI Taskforce der Industriellenvereinigung), Andreas Kugi (Scientific Director des AIT Austrian Institute of Technology und Mitglied des AI Factory Austria Governance Boards), Marta Sabou (Bilateral AI, WU Wien) und Henriette Spyra (Infrastrukturministerium, Sektionschefin Sektion III „Innovation und Technologie“).
Den europäischen Vernetzungsgedanken griff der Fireside Chat „AI Factories in the Network“ auf. Matteo Angelinelli (IT4lia/Cineca), Lucia Demovičová (Antenna Slovakia), Sašo Džeroski (Slovenian AI Factory, Slaif) und Dennis Hoppe (HammerHAI) diskutierten Erfahrungen aus dem europäischen AI-Factories-Netzwerk.
Die Statements
„Die AI Factory Austria unterstützt Kunden als unabhängiger, vertrauenswürdiger Partner dabei, KI wirksam einzusetzen. Unser Auftrag ist es, wissenschaftliche Exzellenz in Anwendung, Wertschöpfung und gesellschaftlichen Nutzen zu überführen“, so Karl Kugler, Co-Lead AI Factory Austria.
„Über die EuroHPC-Systeme wird Hochleistungsrechnen heute breiter zugänglich, auch für KMU, Start-ups, Industrie und öffentliche Verwaltung. In der AI Factory Austria ist es unser Ziel, diesen Zugang mit möglichst geringen Hürden zu ermöglichen und Organisationen bei der praktischen Nutzung zu begleiten. Parallel dazu schaffen wir die Grundlage dafür, dass in Österreich künftig der gesamte KI-Lebenszyklus auf moderner Infrastruktur unterstützt werden kann, mit hohen Anforderungen an Datensouveränität und Sicherheit“, so Markus Stöhr, Co-Lead AI Factory Austria.
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