Online. Die BMD Akademie hat bisher 800 Personalverrechner ausgebildet, nun startet der neue Kurs. Der Job öffnet Türen und ist keineswegs KI-gefährdet, so Leiter Roland Beranek.
Der Beruf des Personalverrechners sei einerseits äußerst spannend und verantwortungsvoll und öffne andererseits viele Türen: Es sei ein Mangelberuf auf dem Arbeitsmarkt, so die BMD Akademie, die ihrerseits Teil von BMD Software ist – eines auf Steuerberatung und Buchhaltung spezialisierten österreichischen IT-Dienstleisters, der seit Jahren neue KI-Funktionen in seine Tools integriert.
Den Personalverrechnerlehrgang inkl. integrierter Softwareausbildung mit hauseigenen Tools (BMD NTCS) haben laut den Angaben bereits über 800 Teilnehmer erfolgreich besucht und abgeschlossen. Am 23. März startet die BMD Akademie jetzt einen neuen Online Abendlehrgang dazu. Sorgen um ihren Arbeitsplatz müssen sich Personalverrechner demnach auch angesichts des aktuellen KI-Booms nicht machen.
Warum KI die Personalverrechner nicht ersetzt
Dem österreichischen Steuerrecht und vielen Kollektivverträgen ist es zu verdanken, dass Lohnabrechner niemals arbeitslos werden, meint BMD Akademie-Leiter Roland Beranek: „Dazu muss man sich nur die – einfach klingende – neue Trinkgeldregelung ansehen.“
Die KI werde allerdings den Profis als hilfreiches Tool zur Verfügung stehen, das beim Entdecken von Fehlern und Durchforsten von Dienstverträgen hilft, als Hinweisgeber bei Abrechnungen auftritt u.v.m. „Mein Fazit: Die KI wird keinen Lohnverrechner ersetzen, aber jene ersetzen, die sich nicht mit KI beschäftigen“, sagt Beranek: „Der Job des Lohnabrechners ist anspruchsvoll und mit guten Verdienstmöglichkeiten gekoppelt. Was die KI nicht kann, ist mit Menschen reden – und das ist auch in der LV äußerst wichtig. Sei es mit Mandanten der STB Kanzlei oder Mitarbeitern in Unternehmen.“
Eins fehlt noch: Der Newsletter von Extrajournal.Net
Einfach E-Mail eintragen und die weitere Entwicklung verfolgen.




