Autonome Waffensysteme. Rheinmetall erwirbt einen 51 Prozent-Anteil an DOK-ING aus Zagreb. Wirtschaftskanzlei Wolf Theiss berät.
Die Rheinmetall-Gruppe mit HQ in Düsseldorf hat eine Vereinbarung zum Erwerb von 51 Prozent an DOK-ING d.o.o. unterschrieben, so eine Aussendung. Der deutsche Rüstungskonzern wurde dabei von Anwaltskanzlei Wolf Theiss mit HQ in Wien beraten.
DOK-ING ist ein kroatischer Rüstungshersteller mit Sitz in Zagreb, der auf unbemannte Fahrzeuge spezialisiert ist. Die Transaktion bedarf noch der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden.
Europa setzt auf Waffen
Mit der Übernahme will Rheinmetall seine Aktivitäten im Bereich unbemannte und autonome Waffensysteme ausbauen, heißt es dazu. Rheinmetall und DOK-ING haben 2024 eine Partnerschaft zur gemeinsamen Entwicklung von solchen Systemen für verschiedene Einsatzszenarien (u.a. Transport und Kampf-Unterstützung) abgeschlossen. Beide Partner sind rein europäische Akteure, wird bei dem Deal betont.
DOK-ING wurde 1991 gegründet und hat seither Produkte für den Einsatz u.a. bei der Minenräumung und in Hochrisiko-Gebieten entwickelt; rund 500 Plattformen wurden demnach an Kunden in mehr als 40 Ländern verkauft. Die Entwicklungsabteilung von DOK-ING soll auch unter Rheinmetall-Flagge weiterhin in Zagreb angesiedelt sein. Die Unterschrift unter den Vertrag erfolgte im Beisein des kroatischen Verteidigungsministers Ivan Anušić.
Das Beratungsteam
Ein Team von Anwaltskanzlei Wolf Theiss mit HQ in Wien hat DOK-ING bei dem Deal beraten. Aktiv waren Dora Gaži Kovačević (Lead; Partner), Berislav Drašković (Senior Associate) und Iva Sabljak (Associate) aus Kroatien. Im Wettbewerbsrecht waren dabei Stefan Wartinger (Partner) und Sophie Weber (Associate) aus dem Wiener Büro sowie Olga Ivlyeva und Sergii Zheka (beide Senior Associates) für ukrainisches Recht.
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