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Gropyus holt sich weitere 100 Mio. Euro mit Schönherr

Thomas Kulnigg, Niklas Kerschbaumer ©Schönherr

Bau & Technologie. Schönherr hat den Holzbau-Spezialisten Gropyus bei einer neuen Finanzierungsrunde beraten. Die Investitionen erreichen 400 Mio. Euro.

Wirtschaftskanzlei Schönherr hat Gropyus, ein in Wien ansässiges PropTech, bei seiner jüngsten Finanzierungsrunde in Höhe von 100 Millionen Euro beraten. Damit belaufen sich die Gesamtinvestitionen in Gropyus seit seiner Gründung im Jahr 2019 auf rund 400 Millionen Euro, so eine Aussendung.

Gropyus ist auf mehrstöckige Wohngebäude in Holzbauweise spezialisiert. Die vorgefertigten Bauteile werden in weitgehender Automatisierung produziert.

Viel Geld am Bau

Es handelt sich laut den Angaben um die größte öffentlich bekannte Venture Capital Finanzierungsrunde in Österreich im Jahr 2026 und die dritte 100-Millionen-Euro-Finanzierungsrunde in Folge für Gropyus. Mitgemacht haben demnach die bestehenden Investoren Vonovia (Mutter der Buwog) und Semapa Next (Portugal). Semapa Next ist nun nach Vonovia der zweitgrößte Investor in Gropyus. Neu hinzugekommen ist der Pensionsfonds des US-Bundesstaates Michigan.

Zweck und Team

Die Mittel sollen für den Ausbau der digitalen und automatisierten Planungs- und Bauprozesse von Gropyus sowie für die technologische Weiterentwicklung seiner Plattform verwendet werden. Das Venture-Capital-Team von Schönherr unter der Leitung von Thomas Kulnigg (Partner) und Niklas Kerschbaumer (Anwalt) berät Gropyus seit seiner Gründung 2019. Dabei war bei der aktuellen Transaktion auch Alexander Giehser (Rechtsanwaltsanwärter).

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