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Das war der Junganwält:innen-Tag 2026 der RAK NÖ

Junganwält:innen-Tag 2026 RAK NÖ ©Werner Jäger

St. Pölten. Die Rechtsanwaltskammer Niederösterreich lud zum Junganwält:innen-Tag 2026. Insgesamt 34 Berufsprofis wurden in den letzten zwei Jahren neu eingetragen.

Die Rechtsanwaltskammer Niederösterreich (RAK NÖ) lud zum alle zwei Jahre stattfindenden Junganwält:innen-Tag 2026. Insgesamt 34 neue Anwältinnen und Anwälte wurden in den letzten zwei Jahren eingetragen:

  • Patrick Bittermann, Patrick Geyer, Barbara Kopp, Robert Müller, Maximilian Pfoser-Poschacher, Daniela Rauscher, Andreas Schorn, Katharina Schubert, Alexander Übelacker wurden im Gerichtssprengel St. Pölten in den vergangenen zwei Jahren neu eingetragen.
  • Im Gerichtssprengel Korneuburg kamen Martin Bican, Ender Bozkurt, Erik De Buck, Emre Erol, Benjamin Hrubes, Maria Katharina Münzenrieder, Ahmed Rahman, Sukhvinder Singh, Wolfgang Standfest, Marco Studeny und Julia Wolf neu hinzu.
  • Weiters wurden Dimitry Rudolf Dumbrava, Benedikt Gruböck, Anna Grünauer, Lisa Leimhofer, Lilly Leitner, Stefan Makas, Anna Pasteka, Martin Preslmayr, Sigrid Sahann, Norbert Schopf, David Stögerer, Laila Weichbold im Gerichtssprengel Wiener Neustadt eingetragen.
  • Nikolaus Sommerbauer und Eva Wielach kamen im Gerichtssprengel Krems hinzu.

Aktuell vertritt die niederösterreichische Kammer insgesamt 469 Juristinnen und Juristen.

Herausforderungen durch KI

Christoph Sauer, Präsident der Rechtsanwaltskammer Niederösterreich, ging beim Junganwält:innen-Tag 2026 im Rahmen seiner Begrüßung auf die unterschiedlichen Aufgaben ein, die der Beruf mit sich bringt: „Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte schreiten bei den Angelegenheiten ein, die für die Menschen von größter Wichtigkeit sind: Familie, persönliche Freiheit und vermögensrechtliche Angelegenheiten. Dadurch ergibt sich eine große Bandbreite an Tätigkeiten und Spezialisierungen. Die Möglichkeit, anderen Menschen zu helfen und diese bei deren Anliegen zu unterstützen ist das oberste Leitprinzip.“

Laut dem RAK NÖ-Präsident kommt den Rechtsexpertinnen und -experten auch bei der Wahrung der Grund- und Freiheitsrechte eine besondere Rolle zu. Notwendige Voraussetzung dafür sei die Selbstverwaltung über die einzelnen Rechtsanwaltskammern der Bundesländer, so Sauer. Im Rahmen seiner Begrüßung ging Sauer auch auf künftige Chancen und Risiken ein, die der Anwaltsberuf mit sich bringen kann.

Ein weiteres wesentliches Thema der Veranstaltung waren die Herausforderungen durch die Entwicklung von KI. Dabei ging es um Datenschutz und wie man sich bei der Verwendung der Dienste im Arbeitsalltag rechtlich absichern kann.

 

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