Wettbewerb. In Trier fand Ende März die „19th International Roman Law Moot Court Competition“ statt. Dabei siegte ein Team der Uni Wien.
Vom 23. bis 27. März fand in Trier die „19th International Roman Law Moot Court Competition“ statt. Teams aus Athen, Cambridge, Liège, Oxford, Neapel, Trier, Tübingen und Wien argumentierten gegeneinander in einem Fall, bei dem es laut Aussendung um das Eigentum an einer in einem Fluss entstandenen Insel und Schadenersatz für eine verdorbene Jagdtrophäe ging.
Das Team der Uni Wien, bestehend aus Katarina Balazs, Julianna Reichelt, David Straubinger und Jakob Simonitti, qualifizierte sich durch vier Siege in der Vorrunde und einem im Semifinale (gegen das Team der Uni Athen) für das Finale. Dort setzten sie sich am 26. März gegen Studierende der Uni Tübingen durch. Die Plätze drei und vier errangen die Teams von Athen und Neapel.
Der Roman Law Moot Court 2027
Beim Roman Law Moot Court ist ein fiktiver Fall auf der Basis des justinianischen Corpus iuris civilis zu argumentieren. Nötig ist dafür nicht nur juristisches Problemverständnis, sondern auch Argumentationsfähigkeit und Schlagfertigkeit auf Englisch. Betreut wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Professoren Richard Gamauf und Philipp Scheibelreiter und von ehemaligen Teilnehmern, die als Tutoren ihre Erfahrungen zur Verfügung stellten.
2027 kehrt der Roman Law Moot Court anlässlich seines 20-jährigen Bestehens an den Austragungsort der ersten Veranstaltungen nach Kavala in Griechenland zurück. Für Teilnahmeinteressierte gibt es laut Uni Wien im Wintersemester 2026/2027 eine Vorbereitungsveranstaltung, bei der auch die nächstjährigen Teilnehmer ausgewählt werden.
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