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CBRE soll für Abercrombie & Fitch neue Standorte suchen

Hollister ©Abercrombie & Fitch / CBRE

Österreich. Der US-Modekonzern Abercrombie & Fitch will sein Filialnetz ausbauen, inlusive der Marke Hollister. CBRE soll dabei helfen.

Der US-amerikanische Modekonzern Abercrombie & Fitch bereitet den Ausbau seiner Präsenz in Österreich vor, wobei die Expansionspläne sowohl Abercrombie & Fitch als auch die ebenfalls zum Konzern gehörende Marke Hollister umfassen.

Mit der exklusiven Suche nach geeigneten Standorten wurde laut einer Aussendung Immobiliendienstleister CBRE beauftragt. „Für beide Marken prüfen wir geeignete Flächen mit hoher Frequenz und optimaler Sichtbarkeit. Erste Gespräche mit Eigentümern laufen bereits“, so Christoph Ecker, Director Retail bei CBRE. Die Ausbaupläne von Abercrombie & Fitch zeigen laut CBRE, dass Österreich ein attraktiver und stabiler Retail-Standort sei.

So funktionieren die Marken

Strategisch setzt der Konzern seine beiden Marken so ein: Während Abercrombie & Fitch ein etwas älteres Publikum anspricht und für einen hochwertigeren, zeitlosen Stil stehe, positioniert sich die „jüngere Schwester“ Hollister als preislich moderatere Lifestyle-Marke mit kalifornisch geprägtem Casual-Look.

Bislang ist Abercrombie & Fitch in Österreich ausschließlich über die Marke Hollister vertreten. Aktuell werden fünf eigene Filialen in österreichischen Shoppingcentern betrieben– in der SCS, im Donauzentrum, im Murpark, in der PlusCity sowie im Atrio Villach. Eigene Abercrombie & Fitch Stores gibt es derzeit nicht. Die geplante Verbreiterung der Aktivitäten würde somit den ersten High-Street-Auftritt der Hauptmarke in Österreich markieren.

Was gesucht wird

Für Abercrombie & Fitch werde eine Fläche in Wien gesucht – bevorzugt in Toplagen wie der Mariahilfer Straße oder in der Wiener Innenstadt. Die gewünschte Größe liegt zwischen 400 und 600 Quadratmetern. Parallel dazu wird für Hollister nach mehreren Standorten gesucht.

In Wien sind Flächen zwischen 500 und 700 Quadratmetern vorgesehen, während in Graz und Innsbruck Größen zwischen 400 und 600 Quadratmetern geprüft werden. Die geplanten Geschäfte sollen als High-Street-Formate umgesetzt werden und sich gezielt in stark frequentierten Innenstadtlagen positionieren, heißt es.

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