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KI-Durststrecke: Viele Unternehmen bleiben in der Pilotphase stecken

Jacqueline Wild ©Kyndryl / Marlena König

Umfrage. Viele Unternehmen investieren kräftig in Künstliche Intelligenz. Allerdings bleiben viele in der Pilotphase stecken, so die Ergebnisse einer Studie von Kyndryl.

Viele Unternehmen bleiben beim Thema KI in der Pilotphase stecken: Sie versprechen sich zwar viel von künstlicher Intelligenz und investieren, bringen aber ihre Initiativen nicht über die Anfangsphase hinaus, so die Ergebnisse einer aktuellen Studie des Technologiedienstleisters Kyndryl, für die 3.700 Führungskräften aus 21 Ländern befragt wurden.

„Die Diskrepanz zwischen Selbsteinschätzung und Realität ist gravierend: Während 90 % der Organisationen überzeugt sind, die richtigen Tools zu haben, werden über die Hälfte durch ihre eigene technologische Infrastruktur ausgebremst. Gleichzeitig fehlt es an qualifizierten Mitarbeitenden mit den notwendigen KI-Kompetenzen“, so Jacqueline Wild, Vice President und General Manager von Kyndryl in Österreich und der Schweiz.

Die Ergebnisse der Studie im Detail:

  • Durchschnittlich sind die KI-Ausgaben der Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr um 33 % gestiegen.
  • 68 % der Manager gaben an, dass sie „stark“ in mindestens eine Form von KI investieren.
  • 54 % der Unternehmen berichten von positiven Renditen aus KI-Investitionen. Dies ist ein Plus von 12 Prozentpunkten gegenüber dem Jahr 2024.

Trotz großer Investitionen und positiven Renditen sind die Unternehmen gefordert:

  • Drei von fünf Führungskräften gaben an, stärker als im Vorjahr unter Druck zu stehen, messbare Ergebnisse zu liefern.
  • 62 % haben ihre KI-Initiativen bislang nicht über die Pilotphase hinausgeführt.
  • Mehr als die Hälfte sieht ihre derzeitige Technik als Innovationshemmnis.

Cyber-Resilienz im Fokus

Am meisten investieren Unternehmen beim Thema KI übrigens in Cybersecurity. Dieser Bereich wird in der Umfrage als häufigster Anwendungsbereich für KI genannt. Beim Skalieren ortet die Studie die Bereitschaft der Mitarbeitenden gleichzeitig als Hindernis und als Chance:

  • Fast die Hälfte der CEOs berichtet, dass ihr Unternehmen Innovation ausbremst (48 %) und Entscheidungen zu langsam trifft (45 %).
  • Nur 29 % der Befragten sehen ihre Belegschaft ausreichend vorbereitet KI erfolgreich im Arbeitsalltag einzusetzen.
  • 87 % erwarten, dass KI innerhalb von 12 Monaten Arbeitsplätze in ihrem Unternehmen „vollständig“ verändern wird.
  • Dennoch berichten viele, dass ihre Mitarbeitenden KI bislang nur selten nutzen und nur wenige über die notwendigen technischen Kompetenzen verfügen.

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