Rechtswissenschaften. Der 45. Rechtshistorikertag findet ab 14.09.2026 an der Uni Wien statt, mit dem Generalthema „Interkulturalität im Recht“.
Der 45. Rechtshistorikertag wird vom 14. bis 18. September 2026 am Wiener Juridicum (Universität Wien) stattfinden, so eine Ankündigung. Die Veranstaltung steht diesmal unter dem Generalthema „Interkulturalität im Recht“ und wimdet sich in acht Sektionen spezfischen Themenkreisen. Dazu gehören u.a.
- Recht und Rechtskontakt im Mittelmeerraum
- Vergleichende Dimension von Autoritären Regimen
- Übersetzung / Methode / Interpretation
- Interkulturalität in der Habsburgermonarchie
- Europäische Dimensionen des Privatrechts
- Konflikt und Spaltung im transkulturellen Raum
- Gerichts-, Professions- und Praxiskulturen
- Vergleichende Perspektiven auf Staatsmodelle einschließlich religiös-fundierter Staatsmodelle
Den Festvortrag im Festsaal der Alma Mater hält Uni Wien-Rektor Sebastian Schütze. Zu den Hauptvorträgen gehören u.a. „Anchoring Interculturality in law: Austria’s remarkable constitution of 1867“ (Pieter Judson), „Der Universalitätsanspruch des Völkerrechts: clash of cultures seit 1648“ (Anne Peters) und „Die Würde im römischen Privatrecht“ (Thomas Finkenauer).
Die Veranstalter
Der Kongress wird vom Institut für Römisches Recht und Antike Rechtsgeschichte sowie dem Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte der Uni Wien organisiert. Kooperationspartner sind die Kommission für Rechtsgeschichte Österreichs (KRGÖ) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und die Ars Iuris Vienna – Doctoral School.
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