Open menu
Finanz, Recht, Tools

Neues Tool der FMA vergleicht Kosten und Risiken von Fonds

©ejn

Österreich. Mit der „Fonds-Lupe“ will die Finanzmarktaufsicht österreichische Fonds vergleichbar machen – jenseits bloßer Performance-Daten.

Kosten, Risiken und zentrale Merkmale österreichischer Publikumsfonds sollen mit der „Fonds-Lupe“ transparent vergleichbar werden, beschreibt die österreichische Finanzmarktaufsicht FMA es in einer Aussendung.

Mit der Fonds-Lupe können Produkte anhand selbst gewählter Kriterien gegenübergestellt werden. Das neue Tool greife dazu auf die Daten aus den Basisinformationsblättern der österreichischen Fondsanbieter zu (PRIIPs‑KIDs).

Was geboten wird

Die Fonds-Lupe erfasse u.a. Kosten, Risikoeinstufungen, Performance‑Szenarien und ESG-Eigenschaften und mache diese Informationen gebündelt, standardisiert und durchsuchbar verfügbar. Sie setze damit die schon seit über zwei Jahren angebotene Zertifikate-Lupe der FMA fort. „Transparenz hilft dabei, Finanzprodukte einordnen und vergleichen und damit den Kapitalmarkt informiert nutzen zu können“, so der Vorstand der FMA, Mariana Kühnel und Helmut Ettl: „Unsere Fonds‑Lupe bündelt die Basis-Informationen sämtlicher österreichischer Publikumsfonds und stellt sie standardisiert und durchsuchbar bereit. Damit stärken wir die Orientierung am Markt mit einem unabhängigen Tool.“

Jetzt den Newsletter von Extrajournal.Net abonnieren

Täglich aktuell in Ihrer Mailbox.

Weitere Meldungen:

  1. Der 33. Quellensteuertag kommt im Juni: KESt & Co
  2. In Österreich dürfen Fonds bald Kredite vergeben: Freshfields ortet Chancen
  3. Nachhaltige Investmentfonds boomen – aber nur die „hellgrüne“ Sorte
  4. FMA-Vorstand Ettl wechselt im November als Exekutivdirektor zum IWF

Schreiben Sie einen Kommentar