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Update für den „Grundriss des Devisen­rechts“: Neue Regeln & Behörden

Armin Kammel ©DLA Piper

Österreich. Armin Kammel (Of Counsel bei DLA Piper) und Alfred Schramm (FMA) bringen den „Grundriss des Devisenrechts“ in 2. Auflage heraus.

DLA Piper Of Counsel Armin Kammel hat gemeinsam mit Alfred Schramm von der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreich die zweite Auflage des „Grundriss des Devisenrechts„ verfasst und herausgegeben. Das im Bank Verlag Wien (Österr. Bankwissenschaftliche Gesellschaft) erschienene Werk ist laut einer Aussendung eine vollständig überarbeitete, aktualisierte und erweiterte Neufassung und folgt auf die 2006 erschienene Erstausgabe. Die beiden Autoren wollen damit auf rund 400 Seiten eine Orientierungshilfe für Praxis, Verwaltung und Wissenschaft geben: In den letzten zwanzig Jahren hat sich viel getan.

Die Aktualisierung

Das österreichische Devisenrecht nimmt seit der Einführung des Euro eine besondere Stellung ein, heißt es weiter: Es trage maßgeblich dazu bei, die uneingeschränkte Freiheit des Kapital- und Zahlungsverkehrs in der Europäischen Union auch aus österreichischer Perspektive sicherzustellen.

Zentrale gesetzliche Grundlage bildet dabei das Devisengesetz 2004 (DevG), das sowohl allfällige Beschränkungen determiniert als auch wesentliche Meldeverpflichtungen – insbesondere für statistische Erhebungen der Oesterreichischen Nationalbank, wie etwa die Zahlungsbilanz (ZABIL) – normiert.

Mit dem Inkrafttreten des Sanktionsgesetzes 2024 (SanktG) wurden die Zuständigkeiten im Bereich der Sanktionen wesentlich erweitert und zugleich neu zwischen dem DevG 2004 und dem SanktG 2024 geregelt. Diese Entwicklungen haben das rechtliche Umfeld wesentlich verändert und den Bedarf an aktueller, systematischer Fachliteratur weiter erhöht, so Kammel und Schramm.

„Tiefgreifende Veränderungen“

„Die zweite Auflage trägt den tiefgreifenden rechtlichen und institutionellen Veränderungen der letzten Jahre Rechnung. Unser Ziel war es, ein praxisnahes und zugleich wissenschaftlich fundiertes Werk vorzulegen, das den aktuellen Anforderungen des Devisenrechts gerecht wird“, so Armin Kammel. Zielgruppe sind Rechtsanwält:innen, Unternehmensjurist:innen, Fachprofis aus Banken und Aufsichtsbehörden sowie Studierende.

Die Autoren

  • Prof. (FH) Dr. Armin Kammel, LL.M. (London), MBA (CLU) ist Of Counsel bei DLA Piper Austria. Zudem ist er als Associate Professor of Law sowie Head des Department of Law an der Webster Vienna Private University (WVPU) sowie als Managing Director der FS&R Excellence GmbH (in Kooperation mit DLA Piper Austria) im Bereich Financial Services Regulatory Advisory tätig.
  • Sein Co-Autor ist Priv.-Doz. Dr. Alfred Schramm von der Finanzmarktaufsicht (FMA) Österreich.

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