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Neuer BAT-Chef sieht Österreich als Vorbild bei rauchlosem Nikotin

Stephan Heyng ©Victoria Posch

Tabakkonzerne. Stephan Heyng (50) wird Geschäftsführer von British American Tobacco Austria. Der Vorgänger wechselt zu BAT Germany.

Mit 1. Mai 2026 hat Stephan Heyng die Geschäftsführung von British American Tobacco (BAT) Austria übernommen, so eine Aussendung. BAT Austria bedanke sich bei Sven Loehr, seit 2025 BAT-Chef in Österreich, für seine erfolgreiche Arbeit. Unter seiner Leitung sei die Marktposition insbesondere im Bereich der Nikotin-Pouches weiter ausgebaut und wichtige strategische Weichen für die Zukunft gestellt worden. Loehrs neue Rolle ist Area Head of Insights & Foresights für die Region South Eastern Europe bei BAT Germany.

Die Laufbahn

Stephan Heyng begann seine Laufbahn bei BAT 2002 und war u.a. Head of Sales in Deutschland, Trade Marketing Development Manager in BAT Russland, Head of Customer Investments für BAT in London sowie zuletzt Geschäftsführer BAT Norwegen.

Heyng sieht Österreich aktuell an einem entscheidenden Punkt der Transformation: „Mit der Monopolisierung von Nikotinpouches und E-Zigaretten sowie einem neuen, risikobasierten Steuermodell hat Österreich ein klares Bekenntnis zu alternativen Nikotinprodukten abgegeben. Ich bin überzeugt, dass nur so der Umstieg auf potenziell weniger schädliche Produkte nachhaltig gelingen kann.“ Damit habe Österreich eine Vorbildrolle in der EU.

Heyngs Vorgänger Loehr brachte die Strategie in einem Interview mit der Tageszeitung Kurier einmal so auf den Punkt: Die Verbrennung sei das Problem, nicht das Nikotin. Gesundheitsorganisationen wie die Krebshilfe sehen freilich auch alternative Nikotinprodukte kritisch – befürchtet wird u.a. der spätere Umstieg zu herkömmlichen Zigaretten.

Ausbau jenseits von Zigarette & Co

British American Tobacco sieht sich in Österreich jedenfalls bereits stark im Bereich moderner Nikotinprodukte positioniert: Mit „Velo“ sei das Unternehmen Marktführer im Segment der Nikotin-Pouches, während „Vuse“ zu den weltweit führenden E-Zigarettenmarken zähle.

Derzeit seien freilich noch immer rund 80 Prozent aller österreichischen Nikotinkonsument:innen Raucher – was Heyng ändern will, entsprechend der Konzern-Strategie „Building a Smokeless World“. „Ich freue mich darauf, gemeinsam mit den Trafikantinnen und Trafikanten diesen Wandel auch in Österreich erfolgreich fortzusetzen“, so Heyn.

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