Österreich. Wofür die Chefinnen und Chefs in einer GmbH trotz „beschränkter Haftung“ geradestehen müssen, beleuchtet eine Neuerscheinung.
Die GmbH ist nach wie vor nach dem Einzelunternehmen die am häufigsten gewählte Rechtsform in Österreich. Die Haftungsbeschränkung der Gesellschafter („Gesellschaft mit beschränkter Haftung“) ist ein wesentliches Kriterium zur Wahl dieser Rechtsform. Doch gilt sie nicht unumschränkt, was den Entscheidungsträgern oftmals nicht bewusst ist, so Fachverlag LexisNexis.
Auch die Geschäftsführer sowie die Gesellschafter – besonders der Mehrheitsgesellschafter – können gesetzlich in Anspruch genommen werden. Zwar trage das Unternehmerrisiko immer noch die Gesellschaft allein, doch die unterschiedlichsten Regularien und überbordenden Gesetzesbestimmungen machen es den Verantwortlichen immer schwerer ihren Pflichten nachzukommen und sich somit von einer Haftung zu befreien, heißt es dazu.
Der Inhalt
Das neue Fachbuch soll konkret die Haftung von Geschäftsführern, der Gesellschaft sowie ihren Gesellschaftern und damit im Zusammenhang stehende Normen beleuchten. Dabei setzt der Titel auf Beispiele und Checklisten, um Haftungsfallen zu vermeiden. In der 7. Auflage (Stand März 2026) wurden Gesetzesänderungen und aktuelle Entwicklungen berücksichtigt und das Werk um Themen wie Zollrecht und Verrechnungspreise erweitert, heißt es dazu.
Die Autor:innen sind Margit Bollenberger, Gründerin und Gesellschafterin der AREA Bollenberger Gruppe, Mitglied des österreichischen Steuerberatungsnetzwerkes ECA, beeidete Wirtschaftsprüferin, Steuer- und Unternehmensberaterin (CMC) iR. sowie Peter Kopper-Zisser, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater und Mitglied im Fachsenat für Unternehmensberichterstattung sowie im Fachsenat für Abschlussprüfung und andere Zusicherungsleistungen.
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