Umbau & IPO. Gleiss Lutz hat die Continental-Ausgliederung Aumovio bei der ersten Hauptversammlung seit dem Börsegang begleitet.
Gleiss Lutz hat laut Aussendung die Aumovio SE bei der Hauptversammlung am 13. Mai 2026 in Frankfurt am Main begleitet. Es handelte sich um die erste Hauptversammlung der Gesellschaft nach ihrem Börsengang 2025. Aumovio entstand im Zuge einer Ausgründung des Unternehmensbereichs Automotive der Continental AG.
Der Autozulieferer Aumovio gehörte zu den wenigen IPOs in Deutschland im Vorjahr und notiert aktuell im MDAX-Segment der Frankfurter Börse. In einer für die Autobranche schwierigen Phase legte er vor drei Wochen Geschäftszahlen mit sinkenden Umsätzen, aber verbessertem EBIT vor – was von Analysten durchaus wohlwollend aufgenommen wurde.
Konkret ging der Umsatz im 1. Quartal um 8 Prozent auf 4,4 Mrd. Euro zurück, das EBIT kletterte aber um 14 Prozent auf 104 Mio. Euro. Die Aumovio-Aktie notierte zu Redaktionsschluss um die 40 Euro und damit über dem IPO-Ausgabepreis von 35 Euro; zwischenzeitlich ging es auch schon auf 34 Euro hinunter bzw. auf bis zu 46 Euro hinauf.
Die Berater
Aumovio wurde bei der Hauptversammlung von einem Gleiss Lutz-Team um Prof. Michael Arnold (Partner), Adrian Bingel (Partner, beide Stuttgart), Matthias Gärtner (Counsel, Düsseldorf) und Anton Rettenmayr (alle Gesellschaftsrecht, Stuttgart) beraten.
Inhouse wurde die HV von René Streicher (Group General Counsel), Andre Wandt (Head of Corporate Law & Mergers & Acquisitions), Alexandre Maturana, Kian Böhmer (beide Senior Legal Counsel) und Benedict Blechschmidt (Legal Counsel, alle Frankfurt) rechtlich betreut.
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