Wettbewerb. Am 28. Mai fand wieder der Kartellrecht Moot Court 2026 von BWB, ELSA und Dorda statt. Es gewannen Johannes Stromberger, Lili Keferböck, Katharina Wenger und Sophie Lindenthal.
Zum zwölften Mal in Folge lud die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) am 28. Mai 2026 zum jährlichen Kartellrecht Moot Court. Dieser wurde wieder gemeinsam mit ELSA Austria (European Law Students Association) und der Anwaltskanzlei Dorda organisiert.
Die Studierenden zeigten dabei vor einem fiktiven Kartellgericht wieder ihre rhetorischen Fähigkeiten und fachlichen Rechtskenntnisse. Dieser Herausforderung stellten sich insgesamt zehn Teams, die wie gewohnt von mehreren Anwaltskanzleien betreut und bei der Erstellung der Schriftsätze und Vorbereitung für die mündliche Verhandlung unterstützt wurden. Die diesjährigen Teams waren:
- Team 1: Tobias Stift, Viggo Witek, Maxime Grausam (Uni Wien), betreut von Cerha Hempel.
- Team 2: Justine Platzer, Pia Piplits, Florian Schneider (WU Wien), betreut von Taylor Wessing.
- Team 3: Evgeniia Zhimila, Caroline Wallner, Lukas Kunz (Uni Wien), betreut von Schönherr.
- Team 4: Lisa Supperer, Caroline Kühnelt (nur in der schriftlichen Phase dabei), Jakub Dragula, Katrin Jahoda (WU Wien), betreut von Wolf Theiss.
- Team 5: Staindl Johannes (Salzburg), Leonie Sophie Köstinger (Salzburg), Johannes Stromberger (WU Wien), betreut von Binder Grösswang.
- Team 6: Julius Parschalk, Clarissa Führer, Lukas Lisch (WU Wien), betreut von Reidlinger Schatzmann Jergitsch.
- Team 7: Melanie Vesely, Lorenz Huck, Leah Sykora (Uni Wien), betreut von Thyri Traugott Lukaschek.
- Team 8: Melisa Nedzibovic, Gudrun Lang, Lisa Gwiß (Uni Wien), betreut von Starlinger Mayer.
- Team 9: Lili Keferböck, Katharina Wenger, Sophie Lindenthal (Uni Wien), betreut von Haslinger Nagele.
- Team 10: Anna Pfeiffer, Viktor Somogyi, Jana Thaller (Uni Wien), betreut von Burgstaller & Partner.
Die Jury des Kartellrecht Moot Court 2026 bestand aus Sonja Köller-Thier (Senatspräsidentin des OLG Wien), Heinz-Ludwig Majer (Bundeskartellanwalt), Lena Hornkohl (Uni Wien), Heinrich Kühnert (Dorda) sowie Corinna Potocnik-Manzouri und Lukas Cavada (beide BWB).
Bei der Bewertung wurden die Sachverhalts- und Rechtsanalyse in den Schriftsätzen, sowie die Argumente, Teamarbeit, Spontaneität und das Zeitmanagement während der mündlichen Verhandlung berücksichtigt, heißt es dazu.
Die diesjährigen Gewinner
Letztendlich konnten sich in den Vorrunden das Team 9 (Lili Keferböck, Katharina Wenger, Sophie Lindenthal) und Team 7 (Melanie Vesely, Lorenz Huck, Leah Sykora) sowie die Speaker Lorenz Huck (Team 7), Caroline Wallner (Team 3), Sophie Lindenthal (Team 9) und Johannes Stromberger (Team 5) durchsetzen und ins Finale einziehen.
Im Finale gewannen:
- In der Kategorie „Best Speaker“: Johannes Stromberger (Team 5, betreut von Binder Grösswang)
- In der Kategorie „Bestes Team“: Lili Keferböck, Katharina Wenger, Sophie Lindenthal (Team 9, betreut von Haslinger Nagele).
„Es freut mich außerordentlich, dass das Interesse am Kartellrecht Moot Court auch nach zwölf Jahren ungebrochen ist und sogar weiter wächst. Dieses Jahr verzeichneten wir sogar einen neuen Rekord an Anmeldungen von Studierenden. Das zeigt, dass Kartellrecht längst kein Nischenthema mehr ist und die Begeisterung für fairen Wettbewerb im juristischen Nachwuchs fest verankert ist“, so die Generaldirektorin der BWB, Natalie Harsdorf.
Katharina Lehmayer, Präsidentin des OLG Wien: „Ich möchte Mut machen für den Kartellrecht Moot Court, denn es ist so wichtig, dass wir im Verhandlungssaal sitzen mit umfangreichen Rechtsrecherchen, mit Herzblut für die Objektivität, denn genau dann befinden wir uns im Kernbereich unserer Aufgaben.”
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