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40 Jahre RDB Rechtsdatenbank: Legal Workspace Manz-Noxtua startet

40 Jahre RDB Kampagne ©Manz

Fachverlage & Tools. Die erste Rechtsdatenbank Österreichs, die RDB, feiert das 40-jährige Jubiläum. Zum Geburtstag startet das KI-Tool Manz-Noxtua. Und es gibt 40% Rabatt.

Was heute selbstverständlich erscheint, war vor 40 Jahren eine visionäre Idee, schildert Fachverlag Manz in einer Aussendung: juristische Fachinformation digital zugänglich zu machen. Mit der Gründung der RDB Rechtsdatenbank im Jahr 1986 entstand Österreichs erste Rechtsdatenbank und damit ein Meilenstein für die juristische Recherche.

Auch vier Jahrzehnte später stehe die RDB für Innovation, Verlässlichkeit und technologischen Fortschritt. Zum 40-jährigen Jubiläum bietet der juristische Fachverlag nun ein Angebot für Neukund:innen: 40 Prozent Rabatt auf neu abgeschlossene RDB-Abonnements im Jahr 2‌026 (auf den monatlichen Abo-Preis, Anm.d.Red.).

Eine digitale Erfolgsgeschichte

Als die RDB 1‌986 gegründet wurde, befand sich die digitale Welt noch am Anfang: Computer waren Spezialgeräte und das Internet war noch nicht Teil des Alltags. Dennoch erkannten die Initiatoren rund um Anton Hilscher und Franz Stein, die Geschäftsführer der MANZ’schen Verlags- und Universitätsbuchhandlung (wie der Firmenname heute noch lautet), das Potenzial digitaler Rechtsinformation. Gemeinsam schufen sie mit Partnern aus Verlagswesen und Wirtschaft die Grundlage für eine Innovation, die die juristische Recherche nachhaltig verändern sollte, heißt es weiter.

Die ersten Jahre waren geprägt von Pioniergeist und enormem Aufwand. Inhalte mussten aus gedruckten Werken digitalisiert, manuell korrigiert und aufbereitet werden. Was heute automatisiert erfolgt, habe damals unzählige Arbeitsstunden und viel (teils selbst entwickeltes) technisches Know-how erfordert.

Die neuen Entwicklungen

Seit ihrer Gründung habe sich die RDB kontinuierlich weiterentwickelt. Von den ersten Datenbankabfragen via Modem bis hin zu intelligenten Recherche- und Suchtechnologien zähle die RDB seit Jahrzenten zu den technologischen Vorreitern im österreichischen Rechtsinformationsmarkt.

Heute umfasst die RDB über 3,5 Millionen Dokumente und verzeichnet durchschnittlich vier Millionen Suchanfragen pro Monat. Die klassische Recherche wurde 2‌023 durch eine KI-basierte semantische Suche sowie eine Ähnlichkeitssuche ergänzt. Dazu kamen Features wie der „Linkbutler“, die „Klausel-Bibliothek“ oder die „Linkvorschau“: Sie sollen den Nutzer:innen Komfort und Mehrwert über die Standardrecherche hinaus bieten, so die Initiatoren.

Der „Legal AI Workspace“ kommt

Parallel dazu hat der Fachverlag mit Genjus KI ein eigenständiges Produkt auf Basis generativer KI entwickelt und im April 2‌025 auf den Markt gebracht. Zudem steht am 24. Juni 2026 die Markteinführung des „Legal AI Workspace“ Manz-Noxtua bevor: Er soll wie berichtet juristische Arbeitsweisen in einer KI-Umgebung vereinigen.

Damit rücken zunehmend Anwendungen in den Vordergrund, die Inhalte nicht nur auffindbar machen, sondern auch einordnen, verknüpfen und in einen unmittelbaren Zusammenhang setzen, heißt es weiter: Künstliche Intelligenz verändere die juristische Recherche derzeit grundlegend, mit der RDB begleite Manz diese Entwicklung konsequent.

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