Open menu
Bildung & Uni, Recht, Tools

KI für Juristen: Stämpfli startet Libra by Wolters Kluwer

©ejn

Schweizer Recht. Der Schweizer Fachverlag Stämpfli erweitert sein Angebot mit der Libra KI-Arbeitsumgebung für Juristen von Wolters Kluwer.

Der Stämpfli Verlag mit Sitz in Bern erweitert sein Angebot für Juristinnen und Juristen laut einer Ankündigung um eine rechtssichere KI-gestützte Arbeitsumgebung, die auf den Schweizer Rechtsalltag ausgerichtet sei: Libra by Wolters Kluwer liefere das Legal-Tech-Fundament während die verlässlichen juristischen Inhalte von dem Schweizer juristischen Fachverlag kommen, so Stämpfli.

Was Libra bieten soll

Libra biete Unterstützung in den verschiedenen Phasen der juristischen Tätigkeit, darunter Research (auf Basis von Schweizer Recht, zitierfähig, mit primär- und Sekundärquellen), Drafting (juristische Texte erstellen) und Review (Dokumente prüfen, vergleichen und bewerten).

Zum Start der Kooperation gibt es laut dem Verlag das „Content Modul“ Stämpfli Legal Premium: Dieses biete eine Flatrate auf alle digital verfügbaren Werke des Verlags, darunter Standardwerke und Fachpublikationen wie die Berner-Kommentar-Reihe, Lehrbücher, Fachzeitschriften u.a.

Die Strategie der Fachverlage

Stämpfli ist von der Positionierung am Markt her mit C.H.Beck in Deutschland oder Manz in Österreich vergleichbar und kooperiert mit diesen Branchenkollegen auch auf verschiedenen Gebieten. Im Bereich KI-Tools geht man allerdings unterschiedliche Wege: Während Manz und C.H.Beck auf Noxtua setzen, haben die Schweizer nun also Libra von Wolters Kluwer in den Echtbetrieb geschickt. Sowohl Noxtua (Deutschland) wie Wolters Kluwer (Niederlande) haben ihr HQ in der EU.

Jetzt den Newsletter von Extrajournal.Net abonnieren

Täglich aktuell in Ihrer Mailbox.

Weitere Meldungen:

  1. WU-Forscher messen globale Korruption mit KI: Worauf es ankommt
  2. NIU answers: ESG-Antworten in Sekunden – fundiert, verständlich, sicher
  3. Compliance Solutions Day 2026: Wenn Verantwortung zur Superkraft wird
  4. Fachbuch vergleicht KI-Systeme mit den Sklaven im alten Rom

Schreiben Sie einen Kommentar