Startups & KI. Schönherr hat 20VC bei einer Seed-Finanzierungsrunde in der Höhe von 14,6 Mio. Euro für fonio.ai beraten.
Wirtschaftskanzlei Schönherr hat 20VC bei einer Seed-Finanzierungsrunde in der Höhe von 14,6 Mio. Euro für das in Wien ansässige KI-Startup fonio.ai beraten. Es handele sich dabei um eine der größten Seed-Runden in der österreichischen Startup-Geschichte, so eine Aussendung.
Law & Strategy beriet fonio.ai unter der Leitung von Felix Kernbichler. Das Schönherr-Team wurde von Partner Thomas Kulnigg und Anwalt Dominik Tyrybon geleitet und umfasste darüber hinaus Daniela Birnbauer (Anwältin, KI/IP), Teresa Waidmann (Partnerin) und Sylwia Gorzkowska (Rechtsanwaltsanwärterin; beide Arbeitsrecht).
Geldsegen für ein KI-Startup
fonio.ai entwickelt KI-Agenten für KMU, die die telefonische Erreichbarkeit unterstützen. Kern ist ein Orchestration-Layer, der verschiedene KI-Modelle in Echtzeit mit der Unternehmenssoftware koordiniert; 90 Prozent der Anfragen sollen vollständig autonom gelöst werden. Neben Telefonie ist bisher WhatsApp verfügbar, E-Mail- und Chatbot-Support sollen in den nächsten drei Monaten folgen, ein eigenes KI-basiertes CRM bis Ende des dritten Quartals.
Das Unternehmen betreut laut den Angaben mehr als 7.000 Kund:innen im DACH-Raum und darüber hinaus, automatisiere etwa zwei Millionen Anrufe pro Monat und expandiere derzeit in sechs neue Märkte, darunter die USA und Großbritannien. Die Finanzierungsrunde bewertet fonio.ai mit 120 Mio. Euro und erhöht das insgesamt aufgenommene Kapital auf über 20 Mio. Euro
Der Geldgeber
20VC ist einer der führenden europäischen Frühphasen-Venture-Fonds. Gegründet von Harry Stebbings auf Basis seines Podcasts „The Twenty Minute VC“, verwalte die Gesellschaft heute Vermögenswerte in Höhe von über 800 Mio. US-Dollar.
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