Wien. LexisNexis Österreich lud zum Sommerfest 2026, unter dem Motto „Kunst trifft Recht“. Um KI ging es (natürlich) auch.
LexisNexis Österreich lud zum Sommerfest 2026 und stellte den Abend unter das Motto „Kunst trifft Recht“, so der Fachverlag in einer Aussendung: Vertreter der Rechts- und Steuerbranche sollten einen Ausblick auf aktuelle Entwicklungen und die Zukunft juristischer Arbeit zu erleben.
Im Mittelpunkt standen die Weiterentwicklung der LexisNexis AI-Plattform, die zentrale Rolle von Fachinhalten aus hochwertigen Quellen als Basis für KI-Tools sowie die Umsetzung der im Vorjahr angekündigten Expansionspläne.
Die Veranstaltung
LexisNexis-Geschäftsführerin Susanne Mortimore begrüßte die Gäste und präsentierte gemeinsam mit Kathrin Hagenauer, Director Content, und Andreas Geyrecker, Director Product die Weiterentwicklung der LexisNexis AI-Plattform: Lexis+ mit Protégé verbinde Rechtsrecherche mit AI und werde künftig um AI-gestützte Automatisierung erweitert. Denn die Arbeitsweise der Zukunft entwickle sich vom Einzelchat mit einer AI hin zur Abbildung ganzer Prozesse und Workflows.
Mit AI-Automatisierung soll Protégé einzelne Arbeitsschritte zu vollständigen Abläufen mit konkreten Endergebnissen verknüpfen, Nutzer:innen eigene Abläufe ohne Programmierkenntnisse erstellen können.
Die Agentic AI am Arbeitsplatz
Andreas Geyrecker betonte, dass AI und Digitalisierung angesichts steigender Komplexität, wachsender Datenmengen und hoher Erwartungen in der Rechts- und Steuerberatung längst praxisrelevante Werkzeuge seien. „AI verändert juristische Arbeit grundlegend: Nicht nur weil sie Antworten schneller liefert, sondern weil sie erstmals vollständige Arbeitsergebnisse ermöglicht“, so Geyrecker.
Ein besonderer Schwerpunkt liege dabei auf der zentralen Rolle des Contents. Kathrin Hagenauer hob hervor, dass fachliche Kompetenz für AI-Systeme die unabdingbare Basis sei: Fundierte, aktuelle Fachinhalte und die Expertise der Anwender:innen bleiben demnach entscheidend, um AI-Ergebnisse einzuordnen, kritisch zu prüfen und verantwortungsvoll anzuwenden.
Zum Thema hauseigener Content wurden u.a. mehr als 4.000 LexisNexis Briefings sowie aktuelle Kommentierungen und Digital First Inhalte präsentiert. Susanne Mortimore dankte den Autor:innen und Expert:innen für die erfolgreiche Zusammenarbeit: „Gemeinsam gestalten wir die Zukunft der Branche.“
Die internationale Erweiterung
Auch über die im Vorjahr angekündigte Expansion wurde berichtet: LexisNexis Österreich setzt demnach erste Schritte in Polen und der Schweiz und launcht die AI-gestützte Automatisierung mit LexisNexis Protégé Poland und LexisNexis Protégé Switzerland.
In Österreich werde die Automatisierungs-Funktionalität in Lexis+ mit Protégé integriert. Damit bringe LexisNexis die neue Produktgeneration nahezu zeitgleich in drei Märkten auf den Weg, mit LexisNexis Österreich als Innovationsmotor.
Das abendliche Rahmenprogramm griff das Motto „Kunst trifft Recht“ auf: Es gab Kunstinstallationen mit rechtlichem Bezug sowie eine Livezeichnerin, die handgemalte Porträts der Gäste anfertigte. Und natürlich Kulinarik, Erfrischungen und Gespräche in sommerlicher Atmosphäre.
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