Hochschulen. Die Uni Salzburg hat die jungen Mathematiker Michael Scheck, Tobias S. Hilgart und Jonas Beck mit dem diesjährigen Hans‑Stegbuchner‑Preis ausgezeichnet.
Mit dem Hans‑Stegbuchner‑Preis zeichnet die Uni Salzburg jedes Jahr die Masterarbeiten und Dissertationen junger Mathematiker aus. Die Preisgelder werden dabei vom Raiffeisenverband Salzburg zur Verfügung gestellt.
„Der Hans‑Stegbuchner‑Preis würdigt die herausragenden Leistungen des wissenschaftlichen Nachwuchses am Fachbereich Mathematik und macht sichtbar, welchen wesentlichen Beitrag ein inspirierendes wissenschaftliches Umfeld zur Entfaltung wissenschaftlicher Exzellenz leistet“, so Vizerektorin Jutta Horejs‑Höck in einer Aussendung. Heuer ging der Preis an Michael Scheck, Tobias S. Hilgart und Jonas Beck.
Die Preisträger
- Tobias Hilgart, war von März 2022 bis Juli 2025 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe Diskrete Mathematik an der Uni Salzburg. Seit August 2025 ist er im Bereich Risikocontrolling beim Raiffeisenverband Salzburg tätig. Seine Dissertation „Resolution of exponentially parametrised Thue equations“ behandelt ein Thema der Zahlentheorie im Bereich diophantische Gleichungen, also Polynomgleichungen mit ganzzahligen Lösungen. Solche Gleichungen spielen unter anderem in der Himmelsmechanik, der Komplexitätstheorie und der Kryptographie eine wichtige Rolle.
- Michael Scheck erhielt den Preis für seine Masterarbeit „Orthogonale Polynome und – Finite‑Elemente‑Basisfunktionen“. Er absolvierte von Herbst 2018 bis Herbst 2025 sein Bachelor‑ und Masterstudium der Mathematik an der Uni Salzburg und ist derzeit Doktorand am Fachbereich Mathematik. In seiner Arbeit beschäftigte er sich mit der Finiten‑Elemente‑Methode, einem numerischen Verfahren zur Lösung partieller Differentialgleichungen.
- Jonas Beck wurde für seine Dissertation im Bereich der nichtparametrischen Statistik ausgezeichnet. Er war von April 2021 bis März 2025 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Salzburg, arbeitete anschließend von April bis Oktober 2025 als Biostatistiker an der PMU Salzburg und hat seit November 2025 eine Postdoc-Stelle am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg inne. In seiner Dissertation entwickelte Jonas Beck einen methodischen Rahmen für rang‑ und pseudo‑rangbasierte Inferenz auf Basis nichtparametrischer relativer Effekte. Ausgangspunkt ist das Mann‑Whitney‑Funktional.
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