Quality Austria. Der Staatspreis Unternehmensqualität geht heuer ins Ländle: Sieger ist der Pflege- und Servicedienstleister connexia.
Bereits zum 31. Mal sollte die Veranstaltung Österreichs exzellente Unternehmen und Organisationen vor den Vorhang holen: Heuer setzte sich der Vorarlberger Pflege- und Servicedienstleister connexia gegen zwei weitere nominierte Organisationen im Rennen um Platz 1 beim Staatspreis Unternehmensqualität durch. Die Jury zeichnete außerdem die Stiftungsplattform der großen Arbeitsstiftungen Österreichs mit einem Sonderpreis aus, so die Veranstalter.
Die Preisverleihung
Quality Austria und das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) verliehen am 17. Juni 2026 den Staatspreis Unternehmensqualität im Rahmen einer Gala in Wien. Aus den Einreichungen wählte eine Fachjury fünf Finalisten aus, von denen drei für den Staatspreis nominiert waren:
- connexia (Vorarlberg)
- faircheck Schadenservice (Steiermark)
- MIBA Gleitlager Austria (Oberösterreich)
Franz Peter Walder, geschäftsführender Vorstand AFQM, begründete die Entscheidung der Jury für connexia auf Platz 1 wie folgt: „Mit einer Mischung aus operativen Pilotprojekten und systemischer Weiterentwicklung der Pflege und Beratung schafft connexia eine ganzheitliche Unternehmensqualität auf konstant höchstem Niveau. Besonders beeindruckt hat uns die Unternehmenskultur, die von Verantwortung, Professionalität und gelebter Zusammenarbeit geprägt ist. Insgesamt zeigt der Staatspreisträger Unternehmensqualität 2026, wie gesellschaftliche Verantwortung, strategische Exzellenz und gelebte Zusammenarbeit nachhaltige Wirkung entfalten.“
Die Schwerpunkte von connexia liegen demnach in der ambulanten Betreuung und Pflege, in der stationären Langzeitpflege und in der Beratung von Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Beratung von pflegenden An- und Zugehörigen.
Qualität entsteht durch viele exzellente Leistungen
Im Rahmen der Verleihung des 31. Staatspreis Unternehmensqualität vergab die Fachjury zudem einen Jurypreis für Benchmarking und Meistern von Veränderungen an die Stiftungsplattform der großen Arbeitsstiftungen Österreichs. Die heimischen Arbeitsstiftungen unterstützen Menschen in beruflichen Übergangsphasen mit Beratung, Qualifizierung und Vermittlung. Die Stiftungsplattform der großen Arbeitsstiftungen Österreichs diene als bundesweites Netzwerk, um die Qualität der regionalen Arbeitsstiftungen zu sichern. Damit leiste die Organisation einen wichtigen Beitrag, das hohe Qualitätsniveau der heimischen Arbeitskräfte zu sichern und zu fördern.
„Qualität entsteht durch die exzellenten Leistungen der vielen heimischen Arbeitnehmenden und wir gratulieren sowohl den ausgezeichneten Organisationen als auch allen anderen exzellenten Unternehmen in Österreich zum Erfolg“, so die beiden Quality Austria Co-Geschäftsführer Werner Paar und Christoph Mondl.
Die Auszeichnung und die Jury
Der Staatspreis Unternehmensqualität ist die offizielle nationale Auszeichnung für ganzheitliche Spitzenleistungen der besten heimischen Unternehmen und Organisationen. Bei der Bewertung kommt das Excellence Framework Europe (EFE) zum Einsatz. Der Staatspreis wird seit 1996 vom BMWET in Zusammenarbeit mit Quality Austria vergeben. Der Staatspreis zeichnet Organisationen aus, die Excellence-Prinzipien besonders erfolgreich umsetzen und damit nachhaltige Ergebnisse erzielen.
Die Jury setzte sich 2026 zusammen aus: Ulrike Domany-Funtan (Fit4Internet), Thomas Kohlert (BMWET), Peter Koren (Industriellenvereinigung), Univ.-Prof. Gerhard Speckbacher (Wirtschaftsuniversität Wien), Erlfried Taurer (Constantia Industries) und Franz-Peter Walder (Geschäftsführender Vorstand AFQM, Conenga).
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