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Fintech fiskaly gewinnt den EY Scale-up Award 2026

©EY/Point of View

Wien. Der EY Scale-up Award feiert 2026 sein fünfjähriges Bestehen. Heuer wurde er erstmals in vier „Zukunfts-Clustern“ organisiert.

Erstmals wurde der EY Scale-up Award entlang von vier zentralen Zukunfts-Clustern organisiert: Planet, Mensch, Technik und Innovation. Innerhalb dieser Cluster wurden in insgesamt 13 Kategorien die besten Scale-ups und Rising Stars bewertet und ausgezeichnet, so die Veranstalter – von Nachhaltigkeit und Energie über Health, Retail und EdTech bis hin zu Software, FinTech und DeepTech.

Die zehn bestbewerteten Scale-ups und fünf Top-Rising-Stars über alle Kategorien hinweg qualifizierten sich für die Finalrunde und traten im Rahmen eines mehrstufigen Auswahlprozesses gegeneinander an. Zusätzlich wurde der Sonderpreis „Spin-off des Jahres“ gemeinsam mit dem aws (Austria Wirtschaftsservice) verliehen.

fiskaly ist Scale-up des Jahres 2026

  • Als Scale-up des Jahres 2026 wurde fiskaly ausgezeichnet. Das Wiener Fintech stellt eine cloudbasierte Software für die Fiskalisierung bereit, also die gesetzeskonforme Erfassung und Signierung von Kassentransaktionen. fiscaly sorge dafür, dass Belege digital signiert, gespeichert und bei Prüfungen bereitgestellt werden können, um steuerliche Compliance sicherzustellen und Betrug zu verhindern.
  • Rising Star des Jahres wurde factorymaker. Das Unternehmen entwickelt eine digitale Plattform für die automatisierte Planung und Steuerung industrieller Fertigungsprozesse und zeige eindrucksvoll, wie sich komplexe Produktionsabläufe softwaregestützt skalieren und effizienter gestalten lassen.

Erstmals wurde heuer die Auszeichnung „Founder of the Year“ vergeben. Die neue Kategorie soll die Persönlichkeiten hinter den Unternehmen in den Mittelpunkt rücken und Gründer:innen würdigen, die durch Vision, Führungsstärke und nachhaltige Wirkung im Start-up-Ökosystem überzeugen, so eine Aussendung. Heuer gewann Denise Hirner, Gründerin und COO des TU-Spin-offs UpNano.

Die Sonderkategorie Spin-off

In der Sonderkategorie „Spin-off des Jahres“, die gemeinsam mit aws vergeben wird, wurden Unternehmen ausgezeichnet, die wissenschaftliche Exzellenz besonders erfolgreich in skalierbare Geschäftsmodelle überführen. Dabei konnten sich zwei Spin-offs der TU Wien durchsetzen: Den Titel „Scale-up des Jahres“ in der Kategorie Spin-off sicherte sich UpNano. Das DeepTech-Unternehmen habe sich als international führender Anbieter im Bereich hochpräziser 3D-Drucktechnologien etabliert und überzeuge durch seine außergewöhnliche Innovationskraft sowie die erfolgreiche Kommerzialisierung von Forschungsergebnissen. Als „Rising Star des Jahres“ im Bereich Spin-off wurde factorymaker ausgezeichnet.

Keine einfachen Zeiten

„Fünf Jahre EY Scale-up Award spiegeln nicht nur die Erfolge, sondern auch die Herausforderungen wider, die das Start-up-Ökosystem in dieser Zeit erlebt hat – von Boom-Phasen bis hin zu deutlich schwierigeren Marktbedingungen. Was sich über all diese Jahre aber konstant zeigt, ist die hohe Qualität der Unternehmen. Der Award ist heute eine echte Leistungsschau des österreichischen Start-up-Ökosystems – mit Scale-ups und Rising Stars, die auch im internationalen Vergleich absolut konkurrenzfähig sind“, so Florian Haas, Head of Start-up bei EY Österreich.

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