Autokonzerne. Kanzlei Gleiss Lutz berät den Aufsichtsrat von VW beim Verkauf von 51 Prozent am Großmotoren-Hersteller Everllence. Der Deal bringt 7,4 Milliarden Euro.
Die deutsche Wirtschaftskanzlei Gleiss Lutz hat den Aufsichtsrat der Volkswagen Group AG bei der mit Bain Capital geschlossenen Exklusivvereinbarung über den Verkauf seiner Mehrheitsbeteiligung von 51 Prozent der Anteile am Motorenhersteller Everllence beraten, so eine Aussendung.
Der Verkauf sei ein wichtiger Schritt in der Straffung des Beteiligungsportfolios des Volkswagen-Konzerns, so VW. Nach Abschluss der Transaktion soll VW weiterhin 49 Prozent an Everllence halten. Everllence – früher MAN Energy Solutions – baut Großmotoren für Industrie, Schiffe und Kraftwerke.
Die Transaktion
Die in der Form eines Leveraged Buy-out geplante Transaktion erlöst für Volkswagen ca. 7,4 Mrd. Euro und stehe unter dem Vorbehalt des Abschlusses der in Frankreich gesetzlich vorgeschriebenen Informations- und Konsultationsverfahren mit den Arbeitnehmervertretungen sowie der weiteren Bedingungen und Genehmigungen der Regulierungsbehörden.
Die Erfüllung dieser Bedingungen, einschließlich der regulatorischen Genehmigungen, werde bis Ende 2026 angestrebt.
Das Beratungsteam
Im Team von Gleiss Lutz für VW-Aufsichtsrat waren Prof. Michael Arnold (Federführung), Gabriele Roßkopf und Adrian Bingel (alle Partner, Gesellschaftsrecht, Stuttgart); außerdem Ralf Morshäuser (Partner, M&A, München), Nicholas Brand (Stuttgart), Johannes A. Hieronymi (Counsel, Frankfurt), Matthias Gärtner (Counsel, Düsseldorf), Christian Schröder (Frankfurt), Marvin Palumbo (Stuttgart, alle Gesellschaftsrecht), Prof. Christian Arnold (Partner), Jonas B. Hofer (beide Arbeitsrecht, Stuttgart), Franz-Ferdinand Guggenmos (M&A, München), Florian Schorn (Gesellschaftsrecht, München), Alexander Werder (Partner) und Niklas Woitok (beide Steuerrecht, Stuttgart).
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