Interessenvertretungen. Martin Wachutka, Geschäftsführer der Breitband Oberösterreich GmbH, ist neuer Präsident von Open Fiber Austria (OFAA). Er folgt auf Igor Brusic.
Die Open Fiber Austria Associaton (OFAA) hat Martin Wachutka zum neuen Präsidenten gewählt. Er folgt auf Igor Brusic, der seine Präsidentschaft laut Aussendung aufgrund einer neuen beruflichen Aufgabe beim Land Niederösterreich zurücklegt.
Martin Wachutka ist seit fünf Jahren Vizepräsident der OFAA und seit 2022 Geschäftsführer der Breitband Oberösterreich GmbH (BBOÖ). Davor war er war von 2017 bis 2022 Geschäftsführer der Fiber Service OÖ. Marco Resch und Philipp Machac werden neue Vizepräsidenten der OFAA. Irmgard Kollmann bleibt OFAA-Geschäftsführerin.
„Glasfaser ist die kritische Infrastruktur des digitalen Zeitalters. Sie stärkt die digitale Souveränität Österreichs und Europas, erhöht die Resilienz unserer Kommunikationsnetze und bildet die Grundlage für eine sichere und wettbewerbsfähige digitale Zukunft. Unser Ziel ist es, den flächendeckenden Glasfaserausbau konsequent voranzutreiben und offene Netze als Motor für Innovation und fairen Wettbewerb weiter zu stärken“, so der neue Präsident.
Über die OFAA
Die Open Fiber Austria Association (OFAA) ist ein im Jahr 2021 gegründeter Interessenverband für den Ausbau offener Glasfasernetze in Österreich. Das Kernanliegen der OFAA ist laut den Angaben das sogenannte Wholesale-only-Prinzip: Dabei wird die physische Infrastruktur von den darauf angebotenen Diensten getrennt.
Infrastrukturbetreiber verlegen die Glasfaserkabel bis in die Häuser (FTTH – Fiber to the Home), bieten selbst aber keine Internet- oder TV-Tarife für Endkunden an. Die Dienstanbieter (ISPs) mieten sich dann in diese Netze ein.
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