Industrie & Anwälte. Freshfields berät thyssenkrupp beim Verkauf der Beteiligung an der Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH an Salzgitter.
Wirtschaftskanzlei Freshfields hat die thyssenkrupp AG sowie die thyssenkrupp Steel Europe AG beim Verkauf ihrer 50 Prozent-Beteiligung an der Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH (HKM) an den Joint Venture Partner Salzgitter beraten, so eine Aussendung.
Man war außerdem in Bezug auf den Abschluss eines neuen Liefervertrages zwischen thyssenkrupp Steel Europe und HKM aktiv. Im Freshfields-Team waren federführend Partner Stephan Waldhausen und Counsel Justus Anacker tätig (beide Gesellschaftsrecht/M&A, Düsseldorf).
Die alte und die neue Aufstellung
HKM beschäftigt bisher etwa 3.000 Menschen und produziert Stahl-Vorprodukte für seine Eigentümer. Bislang hielten thyssenkrupp Steel Europe 50 Prozent, Salzgitter 30 Prozent und die französische Vallourec 20 Prozent. Nun hat Salzgitter die Anteile der anderen beiden Partner übernommen. Infolgedessen werde die HKM nach dem Closing eine 100-prozentige Tochtergesellschaft von Salzgitter.
Der Salzgitter-Konzern übernehme damit die volle Verantwortung bei der HKM und möchte das integrierte Hüttenwerk mit Ausrichtung auf die grüne Transformation fit für die bevorstehenden Herausforderungen machen, wie es heißt. Damit einher gehe der Abbau von 2.000 der 3.000 Jobs – ein „schwerer, aber notwendiger Schritt“, so Birgit Dietze, Personalvorständin der Salzgitter AG. Die Personalreduktion soll demnach sozialverträglich bis voraussichtlich Ende 2028 erfolgen.
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