Kooperation. Der Studiengang Global Sales and Marketing (GSM) der FH OÖ realisiert mit 13 internationalen Partnern „CoVE-Sales“ als Netzwerk von Zentren für Vertrieb.
Der Studiengang Global Sales and Marketing (GSM) am Campus Steyr der FH Oberösterreich baut laut Aussendung mit dreizehn Partnern aus Italien, Frankreich, Dänemark, Polen und Deutschland „CoVE-Sales“, ein europäisches Netzwerk von Zentren für professionellen Vertrieb, auf. Die Ziele des von der EU mit drei Millionen Euro dotierten Zentrums: Die Kompetenzen von Vertriebsleuten auf Basis neuer Technologien weiterzuentwickeln.
„Für unseren Studiengang GSM ist das CoVE-Sales eine wichtige internationale Kooperation, weil Mitarbeiter im Vertrieb vor immer komplexeren Aufgaben stehen. Ein Grund dafür ist auch der Einzug neuer Technologien, insbesondere KI. Wenn wir jetzt an einem europäischen Standard mitarbeiten, der die Ausbildung und die dazu nötigen technologischen Kompetenzen und Unterstützungsmöglichkeiten definiert, halten wir unser eigenes Studienangebot auf Top-Level“, so Studiengangsleiterin Margarethe Überwimmer.
Für Piotr Kwiatek, Koordinator des CoVE-Sales Austria und stellvertretender Studiengangsleiter von Global Sales and Marketing, bietet das Projekt die Möglichkeit, die Entwicklung von Vertriebskompetenzen neu zu denken: „Die digitale Vertriebslandschaft verändert sich rasant. Deshalb brauchen wir lebenslanges Lernen, innovative Didaktik und Lernumgebungen, in denen Fachkräfte neue Technologien praxisnah erproben, reflektieren und anwenden können. KI-gestützte Labore und realitätsnahe Vertriebssimulationen spielen dabei eine wichtige Rolle.“
Neben der FH OÖ sind aus Österreich noch die bei der Wirtschaftskammer Österreich angesiedelte Internationale Dachorganisation der Handelsagenten IUCAB (Internationally United Commercial Agents and Brokers) mit dabei.
Das Projekt hinter CoVE-Sales
Hinter der Initiative CoVE-Sales steckt das EU-Großprojekt ERCULES. Dieses steht als Projektname für „Europäisches Kompetenzzentrum für professionellen Vertrieb und Geschäftsentwicklung“ und wird – zu den „Zentren für berufliche Exzellenz“ (CoVE) gehörend – von der Exekutivagentur der Europäischen Union für Bildung und Kultur (EACEA) kofinanziert. Das Kompetenzzentrum will ein europäischer Referenzpunkt für die gemeinsame Entwicklung neuer kaufmännischer Kompetenzen werden. Themenschwerpunkte sind:
- Die Definition neuer europäischer Standards für vertriebsnahe Berufe.
- Die Entwicklung von Lernfabriken, Innovationslaboren und KI-gestützten Lernumgebungen zur Modernisierung der Ausbildung.
- Abbau von Zugangsbarrieren und Stärkung von Frauen im Vertrieb durch das Netzwerk „Women in Sales“.
Jetzt den Newsletter von Extrajournal.Net abonnieren
Täglich aktuell in Ihrer Mailbox.