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Business, Recht

Photovoltaik-Bundesverband legt Fokus verstärkt auf Batteriespeicher

Herbert Paierl ©PV&B Austria / Thomas Unterberger

Wien. Der Bundesverband für Photovoltaik betont die Rolle des Batteriespeicherausbaus für die Versorgungssicherheit Österreichs und ändert seinen Namen.

Vor genau dreißig Jahren, im Jahre 1996, wurde der Bundesverband Photovoltaic Austria als Interessenvertretung der PV-Branche ins Leben gerufen. Seit dem Jahr 2010 setze er sich mit seinen rund 470 Mitgliedern auch verstärkt für die Verwendung von Stromspeichern ein.

Dies soll sich jetzt auch im Verbandsnamen widerspiegeln. Aus diesem Grund wurde der Name laut Aussendung auf Bundesverband Photovoltaic & Battery Austria (PV&B Austria) geändert.

„Das Zusammenspiel von PV und Batterie ist die Zukunft der Energieversorgung. Mit dem neuen Namen Bundesverband Photovoltaic & Battery Austria fügen wir nicht einfach ein paar Buchstaben hinzu. Wir geben unserer Arbeit im Batteriespeicherbereich die Gewichtung, die es für den zukünftigen Ausbau der Erneuerbaren braucht“, so Herbert Paierl, Vorstandsvorsitzender von PV&B Austria.

Forderung an die Politik

Bereits im Jahr 2010 richtete PV&B Austria die erste Speichertagung unter dem Motto „Sonnenstrom auf Vorrat“ aus. Hans Kronberger, der ehemalige Präsident des Verbands, bezeichnete damals Photovoltaik und Energiespeicher als „eineiige Zwillinge“, die untrennbar miteinander verbunden sind.

Die Symbiose wurde schließlich 2016 auch im Verbandslogo verankert. Die erst kürzlich vorgenommene Erweiterung des Vorstands um Raphaela Hein und Herbert Ruppitsch für den Bereich Stromspeicher unterstreiche die Relevanz dieser Entwicklung.

Auch die aktuelle Mitgliederbefragung zeige die wichtige Rolle des Batteriespeicherausbaus für die Versorgungssicherheit Österreichs:

  • Rund zwei Drittel der Befragten nennen die ausständige Speicheroffensive als zentralen Auftrag an die Politik.
  • Knapp 75 Prozent der Befragten sehen zudem Speicher als einen der wichtigsten Arbeitsbereiche in der zukünftigen Verbandsarbeit.

„Wir können PV und Batteriespeicher nicht getrennt voneinander behandeln, weder in der Branche noch was die rechtlichen Rahmenbedingungen anbelangt. Das wissen auch unsere Mitglieder. Als Verband gehen wir diesen Weg bereits seit über fünfzehn Jahren. Für uns war es daher ein logischer Schritt, unsere Arbeit im Bereich Stromspeicherung auch im Verbandsnamen hervorzuheben“, so Vera Immitzer, Geschäftsführerin von PV&B Austria.

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