Buchhandel. Der Österreichische Buchklub der Jugend hat nach knapp 80 Jahren Insolvenz angemeldet. Laut KSV1870 gibt es 11 Beschäftigte.
Der Buchklub der Jugend ist pleite: Beim Schuldner handelt es sich um einen gemeinnützigen Verein, der sich seit seiner Gründung im Jahr 1948 der Förderung der Lese- und Literaturkompetenz von Kindern und Jugendlichen widme. Dazu gehören Leseförderangebote für Schulen sowie Unterrichtsmaterial und Projekte für Pädagogen.
Die Pleite
Laut den Angaben erfolgte die Finanzierung des Buchklubs der Jugend vor allem über Mitgliedschaften (inklusive Zeitschriftenabonnements) sowie über Förderungen, Projekte, etc. Aufgrund der Neustrukturierung des Zeitschriftenbereichs sei es zu einem erheblichen Rückgang der Mitglieder- und Abonnentenzahlen gekommen – der wichtigsten Einnahmequelle. Gleichzeitig seien die Förderungen rückläufig. Dies machte den Insolvenzantrag erforderlich, so der Schuldner laut KSV1870.
Die Aussichten
Laut den Gläubigerschützern sind 11 Dienstnehmer und 23 Gläubiger betroffen, die Passiva liegen laut Schuldnerangaben bei rund 186.000 Euro. Zur Insolvenzverwalterin wurde Anwältin Katrin Antl bestellt (Stellvertreter: RA Leopold Riess). Die Tagsatzung ist für den 19.10.2026 anberaumt.
Die Insolvenzverwalterin werde nun zu prüfen haben, ob ein vorläufiger Fortbetrieb des Unternehmens bzw. eine Sanierung möglich scheint oder die Schließung zu veranlassen ist, so Alexander Greifeneder vom KSV1870 in einer Aussendung.
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