Top-Management. Der Energiekonzern OMV wird seit heute von Emma Delaney (53) geleitet; sie folgt auf Alfred Stern. Die OMV ist damit der einzige ATX-Titel mit weiblicher Vorstandsspitze.
Delaney ist eine langjährige BP-Managerin und wurde im April 2026 vom Aufsichtsrat der OMV zur neuen Vorstandsvorsitzenden und Chief Executive Officer (CEO) bestellt. Sie ist damit die Nachfolgerin von Alfred Stern, der Österreichs teilstaatlichen Öl- und Gaskonzern OMV fünf Jahre lang geleitet hat. Delaneys Funktionsperiode beträgt drei Jahre, mit einer Verlängerungsmöglichkeit um weitere zwei Jahre vorbehaltlich der beidseitigen Zustimmung, so der OMV-Aufsichtsrat.
Die neue OMV-Chefin verfüge über mehr als drei Jahrzehnte an internationaler Erfahrung in der Energiebranche und habe in dieser Zeit in ihren Führungsfunktionen bei BP umfassende Expertise in Transformation, Portfolioentwicklung und nachhaltiger Wertschöpfung aufgebaut.
Die neuen Aufgaben
Die Amtszeit Delaneys wird unter neuen Vorzeichen gesehen, berichtet der ORF: Es werde von Analysten als ihre Aufgabe angesehen, für die OMV langfristige Wachstumsfelder jenseits der Chemie anzugehen, etwa im Gasbereich. Vorgänger Alfred Stern hat die OMV strategisch verbreitert und im Bereich Chemie und Kreislaufwirtschaft ausgebaut. Sein größter Schritt war der Merger der OMV-Tochter Borealis mit dem Chemiekonzern Borouge aus Abu Dhabi.
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