Forschungspreise. Die Bewerbungsfrist für den Houskapreis 2027 ist gestartet. Stephanie Lamezan-Salins (41) leitet jetzt den Bereich Förderwesen der B&C Privatstiftung.
Die B&C Privatstiftung hat laut Aussendung Stephanie Lamezan-Salins (41) zur neuen Leiterin des Bereichs Förderwesen ernannt. In dieser Funktion kümmert sie sich unter anderem um den Houskapreis, die MEGA Bildungsstiftung sowie die Standortforschungsinitiative eXplore!.
Ihre berufliche Laufbahn führte Lamezan-Salins zunächst in die Immobilienberatung, bevor sie Projekte und organisationsübergreifende Koordinationsaufgaben im Bundeskanzleramt sowie in mehreren Ministerien leitete. Zuletzt war sie in leitender Position in der Frauen- und Gesellschaftspolitik tätig, heißt es dazu (sie war Generalsekretärin der ÖVP-Frauen, Anm.d.Red.). „Mit Stephanie Lamezan-Salins gewinnen wir eine Führungspersönlichkeit mit hoher Umsetzungskraft, um unsere langfristigen Initiativen weiterhin erfolgreich und in die Zukunft zu führen“, so Wolfgang Hofer, Vorstand der B&C Privatstiftung.
Bewerbungsfrist für den Houskapreis 2027 gestartet
Die Bewerbungsfrist für den Houskapreis 2027 ist soeben gestartet. Einreichungen sind laut den Veranstaltern bis zum 28. Oktober 2026 möglich. Gesucht werden Forschungsprojekte, die wissenschaftliche Erkenntnisse erfolgreich in die wirtschaftliche Anwendung überführen. Voraussetzung ist, dass die wesentlichen Forschungsleistungen in Österreich erbracht werden.
Teilnahmeberechtigt sind österreichische staatliche und private Unis inklusive Fachhochschulen, die Christian Doppler Labors, die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW), das Institute of Science and Technology Austria (ISTA), heimische außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie kleine und mittlere Unternehmen.
Drei Kategorien und Sonderpreis
Für den Houskapreis können Projekte in drei Kategorien eingereicht werden: Hochschulforschung, Außeruniversitäre Forschung sowie Forschung & Entwicklung in KMU.
Die drei Kategorien werden getrennt voneinander beurteilt. Die Evaluierung der eingereichten Projekte erfolgt in einem zweistufigen Verfahren durch Fachbeiräte sowie eine internationale Jury aus Wirtschaft und Wissenschaft. Pro Kategorie werden drei Projekte nominiert.
Der 1. Platz ist mit jeweils 150.000 Euro dotiert, der 2. Platz mit jeweils 70.000 Euro und der 3. Platz mit jeweils 30.000 Euro. Die Erstplatzierten erhalten auch die goldene Houskapreis-Statue. Die Platzierungen werden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 20. April 2027 in Wien bekannt gegeben.
Zusätzlich wird der mit 10.000 Euro dotierte Mariella-Schurz-Preis vergeben. Eine Oberstufenklasse übernimmt die Rolle der Jury und entscheidet, welches der nominierten Projekte den Mariella-Schurz-Preis erhält, so die Organisator:innen.
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