Interessenvertretungen. Zivilingenieur Klaus Thürriedl ist neuer Präsident der Bundeskammer der österreichischen Ziviltechniker.
Am 18. September 2026 fand im Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) die feierliche Angelobung von DI Klaus Thürriedl als neuen Präsidenten der Bundeskammer der Ziviltechniker statt, heißt es in einer Aussendung. Die Kammer hat rund 10.000 Mitglieder.
In Vertretung des Bundesministers nahm Generalsekretär Severin Gruber das gesetzliche Gelöbnis des neu gewählten Präsidenten der Bundeskammer der Ziviltechnikerinnen und Ziviltechniker entgegen. „Ziviltechnikerinnen und Ziviltechniker sind seit über 160 Jahren ein unverzichtbarer Pfeiler unserer Wirtschaft – sie stehen wie kaum ein anderer Berufsstand für höchste Fachkompetenz, Unabhängigkeit und Verlässlichkeit“, so Gruber in seiner Laudatio.
Die Laufbahn
Der gebürtige Oberösterreicher Thürriedl (ein Zivilingenieur für Kulturtechnik und Wasserwirtschaft) betreibt seit 1992 sein eigenes ZT-Büro in Freistadt. Er war von 2010 bis 2022 Chef der Bundessektion Zivilingenieur:innen und von 2022 bis 2026 Vizepräsident der Bundeskammer. Weiters engagiere er sich seit vielen Jahren im European Council of Engineers Chambers, dessen Präsident er von 2018 bis 2024 war, im Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss sowie aktuell als Präsident der europäischen Organisation der freien Berufe.
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