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28. WAG-Tag: Große regulatorische Vorhaben liegen auf dem Tisch

Armin Kammel ©DLA Piper

Beim 28. WAG-Tag: MiFID II & Wertpapieraufsicht stehen am 24.11.2025 aktuelle Entwicklungen und zwei große Reformprojekte im Blickpunkt. Finanzrechtsexperte Dr. Armin Kammel über den Event.

Die Veranstaltung des Finanzverlags findet bereits seit 2009 statt und bietet:

  • Einzigartiges Kompaktseminar zum Wertpapieraufsichtsrecht aus Sicht der Aufsicht, der Interessenvertretung, der Beratung und der Rechtsprechung
  • Update: Aufsichtserfahrungen und Aufsichtspraxis, neueste Entwicklungen auf nationaler und europäischer Ebene, MiFID II Level II + III, Guidelines, ESMA Veröffentlichungen, WAG 2018, Rundschreiben, u.a. relevante Bestimmungen
  • Auswirkungen der Retail Investment Strategie der EK/EC
  • Weitere aktuelle Rechtsfragen und neue Aufsichtsanforderungen für Wertpapierfirmen und Banken

„Profunder Überblick über die aktuellen Entwicklungen und praktischen Herausforderungen“

Was ist das Besondere des WAG Tages, der bereits seit 2009 (!) beim Finanzverlag stattfindet?

Armin Kammel: Der „WAG-Tag“ als Seminarveranstaltung ist aus einem Brainstorming insbesondere mit Mag. Mosser von der FMA entstanden, mit dem Ziel, ein Seminarformat zu finden, das ein spezielles Thema, im gegenständlichen Fall das Markets in Financial Instruments Directive (MiFID)-Rahmenwerk und seine österreichische Implementierung, etwa aktuell u.a. im WAG 2018 von verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Die unterschiedlichen Zugänge zum Thema aus Sicht der Aufsicht, der Industrie sowie der Beratung sind wohl in ihrer komplementären Struktur ein Grund dafür, dass dieses Seminarformat seit mehr als 15 Jahren erfolgreich ist. Auch die Stabilität der Vortragenden und das Engagement der FMA sind wohl weitere Erfolgsfaktoren.

Was erwartet Teilnehmer:innen bei der Tagung am 24. November 2025?

Armin Kammel: Wie seit 2009 versuchen wir den Teilnehmer:innen einen profunden Überblick über die aktuellen Entwicklungen und praktischen Herausforderungen zu „MiFID-Themen“ sowohl aus nationaler als auch aus supranationaler, also EU-Perspektive zu geben, wozu wir auch immer einen vorsichtigen Blick in die Zukunft wagen, um es so den Teilnehmer:innen leichter zu machen, eine Einschätzung der Auswirkungen auf ihr jeweiliges Unternehmen bzw. ihre Produktpalette vorzunehmen.

Auf welche Herausforderungen muss die Branche sich einstellen?

Armin Kammel: Seit der Globalen Finanzkrise 2007/8 ist die Finanzindustrie geprägt durch umfassende und komplexe Regulierungsmaßnahmen. Vor allem das Zusammenspiel unterschiedlicher Regulierungsrahmen ist oftmals die größte praktische (Umsetzungs-)Herausforderung. Mit der Retail Investment Strategy (RIS) sowie den Vorschlägen zur Savings and Investments Union (SIU) sind zudem große regulatorische Reformprojekte derzeit am Tisch.

Im Interview

Prof. (FH) Dr. Armin J. Kammel, LL.M. (London), MBA (CLU) ist u.a. Professor (FH) für Bankrecht und Finanzmarktregulierung an der Lauder Business School (LBS) in Wien sowie Managing Director der FS&R Excellence GmbH (in cooperation with DLA Piper Austria). Ehrenprofessor, Faculty Member sowie Fachkoordinator am Department für Rechtswissenschaften und Internationale Beziehungen an der Donau-Universität Krems (DUK). Zudem Autor zahlreicher Fachpublikationen und allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger im Fachbereich Kredit, Banken, Börsen.

Die Vortragenden

  • Mag. Roland Dämon / FMA
  • Prof. (FH) Dr. Armin Kammel, LL.M., MBA / FS&R Excellence GmbH (in cooperation with DLA Piper Austria
  • Mag. iur. Helya Sadjadian, LL.M. / WKÖ FV / WKW FG Finanzdienstleister
  • RA Dr. Andreas Zahradnik / DORDA Rechtsanwälte

Zum 28. WAG-Tag des Finanzverlags

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